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+++ Diese Seiten fungieren im Bereich Fußball nur noch als Archiv +++ aktuelle Infos unter sgschmoelln.de +++



"Licht aus!"










 
SV Schmölln 1913 e.V. - Unser Verein -

Wie war das Spieljahr? Ziel erreicht, oder nicht?



Sprottestädter erreichen klar ihr Saisonziel


Saisonrückblick Thüringenliga 2005-2006

Es war für den SV Schmölln das erwartet schwere zweite Jahr in Thüringens höchster Spielklasse. Der Weggang Renè Weinerts und Udo Tautenhahns zu Saisonbeginn, sowie Ronny Aurichs und Ronny Galles zur Halbserie schrumpfte den Kader zudem auf ein Minimum. Die Pitschelelf präsentierte sich ihren Fans in dieser Saison teilweise als launige Diva der Thüringenliga. Schmöllner Fußballanhänger waren in der Spielzeit 2005/2006 einem ständigen Wechselbad der Gefühle ausgesetzt. Dass es am Ende zu einem kaum erhofften 7. Tabellenplatz reichte, war vor allem dem Teamgeist und der Kampfkraft der Schmöllner zu verdanken. Auch entwickelten die Neuzugänge Jens Haprich, Jörg Böckel und David Helbig im Laufe der Saison zu echten Leistungsträgern.

Das Saisonfazit zeigt eine völlig ausgeglichene Bilanz: 10 Siege, 10 Unentschieden und 10 Niederlagen, 38:41 Tore, 40 Punkte. Davon wurden 22 Zähler und 20:16 Tore in der Sommeritzer Straße eingefahren. 18 Punkte und 18:25 Tore in den Auswärtspartien stehen dem aber auch kaum nach. Stütze war dabei die Abwehr, welche mit 40 Gegentoren in 30 Partien zum oberen Drittel gehört. Allerdings erzielten nur 6 Mannschaften weniger Tore als der SVS-Sturm. Schon im gutklassigen Auftaktspiel in Gotha und dem ersten Heimspiel gegen Nordhausen (beide 1:1) litt der SVS unter der Ladehemmung des Schmöllner Goalgetters Petr Bartejs. In Jena musste man dann die Bekanntschaft der Übermannschaft und späteren Aufsteigers CZ Jena II machen (0:4), ehe gegen Sonneberg wieder die alten Probleme auftauchten (0:0). Klare Chancenvorteile aber nur ein Punkt.

Das erste Freistoßtor des Neuzugangs Jens Haprich rettete in Buttstädt dann den ersten Dreier (2:1). Dem zweiten Sieg gegen Weimar folgte aber dann das folgenschwere Spiel bei Erfurt-Nord (1:4) in welchem Steffen Mehlhorn in der 3. Minute die Rote Karte kassierte. Es folgten 6 Spiele ohne Sieg. Am bittersten dabei war wohl die herbe 1:5-Klatsche gegen die Niederpöllnitzer Blau-Weißen. Die nächste Heimniederlage lies nicht lang auf sich warten. Gegen Weida verlor der SVS bereits in der darauf folgenden Woche mit 1:2. 3 Unentschieden bei Jenaer Glas, gegen Sondershausen 0:0 und in Steinach ein 1:1 brachten auch nur 3 magere Pünktchen ein. Im krassen Gegensatz dazu wurden die sicheren Siege gegen Heiligenstadt und Rudolstadt (2:0) mit einem geradezu sensationellen 1:1 beim Staffelfavoriten FC 03 Gera untermauert. das Fußballjahr 2006 begann mit zwei 1:1-Unentschieden in Weimar und gegen Erfurt-Nord. Nachdem man sich der Carl Zeiss-Reserve zum zweiten mal beugen musste (0:2) wurden Wacker Gotha zwei Ostereier ins Netz gelegt. Da auch die Spiele in Sonneberg (2:0) und Weida (3:2) die volle Punktzahl brachten, stieg der SVS zwischenzeitlich auf Rang 5 der Tabelle. Doch das 0:4 in Nordhausen, 1:2 in Sondershausen, sowie das gleiche Negativerlebnis gegen Steinach holten die Sprottestädter wieder auf den harten Boden der Tatsache zurück.

Mit der hochverdienten Revanche in Niederpöllnitz (3:1) entledigte sich der SVS vorzeitig aller Abstiegssorgen. Im Eichsfelder Regenguss schwammen dem SVS zwar die Punkte weg (1:2 in Heiligenstadt), doch gegen Buttstädt (2:0) wurde das Saisonziel, einstelliger Tabellenplatz, gesichert. Auch gegen den FC Gera hielten die SV-Kicker lange mit, kassierten aber in der Schlussviertelstunde noch 3 Gegentreffer. Im Saisonabschlussspiel in Rudolstadt ging es dann nur noch um die Goldene Ananas. Mit einem leistungsgerechten 1:1 traten die Pitschel-Schützlinge zufrieden den letzten Heimweg an. Durch eine deutliche Steigerung in der Rückrunde katapultierte sich der Tschechenbomber Bartejs mit 18 Toren noch auf Rang 2 der Torschützenliste. Die weiteren Treffer steuerten Jens Haprich (7 Tore), Tomas Vavra (5), Jörg Böckel (4), Ralf Rieger, Petr Podlesak und Thomas Becker je 1 Tor, sowie Christian Kucharz vom SC 03 Weimar bei.

Obwohl der Zuschauerzuspruch bei Weitem nicht so gut war wie in der Vorsaison, rangiert der SV Schmölln mit durchschnittlich 206 Zuschauern an 6. Position gleich hinter Vizemeister Gera. Sportlich lief zwar nicht alles nach Maß, doch Platz 7 in Thüringens höchster Spielklasse ist ein weiterer schöner Erfolg für das Sprottestädtchen. Das Unternehmen Thüringenliga geht also nun in die dritte Runde. Doch auch das 3. Jahr ist keine Garantie für den Klassenerhalt, denn Empor Buttstädt bewies in dieser Saison das Gegenteil. Für den SVS gilt es also, denn Kader zusammen zu halten und gegebenenfalls die eine oder andere Verstärkung heran zu führen. Mit der guten Moral und dem Schmöllner Teamgeist sollte auch die vierte Runde zu erreichen sein.



SV Schmölln hat das Tal der Tränen verlassen

SV Schmölln wieder auf Kurs - Ein kleiner Rückblick auf die Hinrunde

Eine Serie von 6 ungeschlagenen Spielen in Folge hat den SV Schmölln 1913 doch noch eine ruhige Winterpause beschert. Die Leistungen in der Hinrunde waren durchwachsen. Es bewahrheitete sich wieder die alte Fussballweisheit, dass das zweite Jahr in einer Spielklasse das schwerere ist. Nun hat man zur Winterpause das Saisonziel, einstelliger Tabellenplatz, vorerst gesichert. Man ist sozusagen wieder auf Kurs.
4 Siege, 4 Niederlagen und 7 Unentschieden, sowie damit verbundene 16:20 Tore und 19 Punkte bringen dem SV Schmölln auf Platz 9 der Tabelle. 13 der 20 Gegentore fielen allein in den Spielen gegen Carl Zeiss Jena II, Erfurt-Nord und Niederpöllnitz. In den restlichen Spielen bewies die Abwehr mit durchschnittlich 0.58 Gegentoren, dass sie eigentlich zu den sattelfesten Bollwerken der Liga zählt. Reichlich ein erzieltes Tor pro Spiel bescheinigen dem Angriff allerdings nicht die besten Noten. Lediglich Einheit Rudolstadt (Platz 12) und der SC 1911 Heiligenstadt (Platz 15) erzielten weniger Tore. Schmöllns Top-Torjäger Petr Bartejs ist, trotz zwischenzeitlicher Ladehemmung, mit 7 Toren wieder der gefährlichste Angreifer der Sprottestädter. Jens Haprich und Tomas Vavra trafen je dreimal, Ralf Rieger und Jörg Böckel waren einmal erfolgreich.

In Sachen Fair-Play schien der SV Schmölln auf einem guten Weg zu sein. Nachdem man in der Vorsaison mit dem vorletzten Platz in der Fair-Play-Tabelle leben musste, rangierte der SVS in dieser Saison im vorderen Mittelfeld. Ronny Aurich leistete sich dann aber im Heimspiel gegen Heiligenstadt eine Schiedsrichterbeleidigung, nach Erhalt der Gelb-Roten Karte und wurde dafür vom Sportgericht mit 4 zusätzlichen Sperrtagen bedacht. Nun findet man die Knopfstädter wieder im hinteren Drittel der Fair-Play-Tabelle. Wochenlange Aufbauarbeit, zur "Aufpolierung" des angekratzten Images sind somit an einem Tag wieder zunichte gemacht. Ein Indiz für die immer noch fehlende Cleverness einiger SVS-Akteure. Erschwerend kommt hinzu, dass Ronny Aurich ein wichtiger Spieler im Mannschaftsgefüge ist und bei seinen Einsätzen entscheidende Impulse für das Schmöllner Spiel gibt.

Fussballerisch zeigt die Formkurve dennoch nach oben. Die beiden Zugänge aus Zwickau, Jens Haprich und Jörg Böckel, sind in die Mannschaft integriert, Falk Sporbert und David Helbig sind zur Stelle, wenn sie gefordert werden. An der Spitze der Thüringenliga zeichnet sich derweil ein Dreikampf zwischen Jenas Reserve, dem 1. FC 03 Gera und Sondershausen ab. Auch Aufsteiger Nordhausen ist noch gut im Rennen, schwächelte allerdings zuletzt nach dem Weggang von Ex-Bundesligaspieler Marco Weißhaupt. Am Tabellenende brechen für Sonneberg und Heiligenstadt schon ganz schwere Zeiten an. Auch das Thüringenliga-Urgestein, der SC 03 Weimar und Empor Buttstädt müssen versuchen die Lücke zum Mittelfeld zu schließen.

Für Schmöllner, momentan jenseits von gut und böse, kommt es ebenfalls darauf an, einen guten Rückrundenstart zu erwischen, um nicht vom eingeschlagenen Kurs abzukommen. Sofern es das Wetter zulässt, beginnt die Rückrunde am 25.02.06 mit dem Heimspiel gegen Wacker Gotha, bevor es zur schweren Auswärtspartie nach Nordhausen geht. Nun wirft erst einmal die Hallensaison ihre Schatten voraus, mit dem alljährlichen Höhepunkt, dem Sparkassencup in der Ostthüringenhalle. Der SV Schmölln möchte sich an dieser Stelle bei allen Mitstreitern, Sponsoren, Fans und Mitgliedern für die geleistete Unterstützung 2005 bedanken und wünscht ihnen ein geruhsames Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Jahr 2006.



Jens Haprich trifft in Gera zur SVS-Führung und lässt die zahlreich mitgereisten Fans jubeln



Es war das bisher schwerste Jahr


Saisonrückblick Thüringenliga 2006-2007

SVS verpasst Saisonziel ? am Ende dennoch bereit für das 4. TL-Jahr


Die Redensart "aller guten Dinge sind drei" traf für den SVS in der Saison 06/07 nun wirklich nicht zu. Im Gegensatz zur alten Fußballweisheit, dass die zweite Saison in einer höheren Klasse die schwerste ist, hatten die Knopfstadtkicker erst in ihrer 3. Thüringenligasaison arge Probleme. Nach dem überraschend guten Abschneiden in den ersten beiden Jahren in Thüringens Fußballoberhaus hingen die Trauben für die Schmöllner auch relativ hoch. Mutige sprachen vor der Saison auch schon einmal von Oberliga und auch die Vereinsleitung ließ sich in die Ecke drängen und nahm das "Unwort" in den Mund. Nun, im Nachhinein ist man immer schlauer.

Die Saison gestaltete sich so, wie sie von Insidern befürchtet wurde, vielleicht sogar ein klein wenig schlimmer. Immerhin hatte der Schmöllner Traditionsverein in der Winterpause die Abgänge zweier Aufstiegsmacher zu verzeichnen. An erster Stelle steht hier Trainer Karsten Pitschel, welcher, als Vater des Aufstiegserfolges, im Winter mehr oder weniger enttäuscht seinen Hut nahm. Zumindest die Schmöllner Fans wussten, was sie Karsten Pitschel zu verdanken hatten und organisierten einen Abend in geselliger Runde, um ihren Trainer gebührend zu verabschieden. Auch Tomas Vavra, einer der beiden Aufstiegs-Tschechen wurde vom Verein aussortiert und hinterließ nicht nur eine sportliche Lücke. Im Gegensatz dazu hatten es die Neuzugänge schwer, sich in der Schmöllner Fußballwelt zu beweisen, oder verließen den Verein, wie Dennis Tille (kein Pflichtspieleinsatz) oder Steffen Munzert, bereits nach der Hälfte der Saison wieder. Während man den jungen Neuen Tobias Zapp, welcher von einer langwierigen Verletzung geplagt wurde, und Nick Neuber noch Zeit einräumen muss, erfüllte der namhafteste Neuzugang Christian Pafel zumindest seinen Pflichtanteil.

Seine 10 Tore verhalfen dem SVS nicht unwesentlich zum Klassenerhalt. Übertroffen wurde er in den eigenen Reihen nur von Publikumsliebling Petr Bartejs, welcher, nach anfänglicher Ladehemmung, 15 mal in die Maschen der Gegner traf. Damit haben diese beiden Spieler zusammen knapp 80 % der Schmöllner Tore (33) erzielt. Zum Vergleich, der Torschützenkönig der TL, Sebastian Caspar aus Sondershausen erzielte allein 28 Treffer, sein Mannschaftskollege Axel Duft 17. Für Schmölln trafen außerdem Andrè Hertzsch und Jens Haprich (je 2x), sowie Ronny Becker, Nick Neuber, Jörg Böckel und Michael Rettberg je einmal. Insgesamt verschlechterte man sich im Vergleich zum Vorjahr um 6 Punkte und 4 Plätze. Das liegt daran, dass man nur 8 Siege einfahren konnte. Dem stehen 10 Unentschieden und 12 Niederlagen gegenüber. Dabei machte es für den SVS kaum einen Unterschied, ob er auswärts (3 Siege/4 Unentschieden/8 Niederlagen) oder zuhause (5/6/4) antrat. Zwar kann doch noch eine gewisse Heimstärke erkennen, doch wird diese auch von immer weniger Zuschauern verfolgt. In der Zuschauergunst rutschte der SVS nach Platz 3 04/05) und Platz 6 (05/06) weiter auf Platz 9 ab. 3010 Zuschauer entsprechen einen Schnitt von 200 Fans pro Spiel. Das sind zwar nur 6 Besucher pro Spiel weniger als im Vorjahr, doch andere Vereine konnten im Gegenzug zulegen. Zumindest auswärts sind die rot-weissen Fans von der Sprotte aber eine feste Größe und meist stark vertreten.

Sportlich konnte der SVS folgende Ergebnisse erzielen. Der Auftaktniederlage in Geisa (0:3) folgten ein Sieg gegen Sonneberg (3:1) und ein Remis (1:1) in Nordhausen und gegen Niederpöllnitz (0:0). Zwischen den drei Niederlagen in Sondershausen (1:4), gegen Gera (0:3) und in Heiligenstadt (0:1) lag lediglich ein Unentschieden (1:1) gegen Gotha. Erst am 9. Spieltag gelang gegen Rudolstadt wieder ein Sieg (1:0), welcher aber in Steinach (1:2) wieder zunichte gemacht wurde. 3 Unentschieden (1:1 gegen Weimar, 0:0 in Leinefelde und 2:2 gegen Ilmenau) waren in der Folgezeit zu wenig. Es folgten eine 0:3-Niederlage bei Schott, das vorgezogene 0:0 in Sonneberg, ein 2:0-Sieg gegen Weida und der Tiefpunkt 2006, das 1:6 gegen Ulstertal Geisa, welcher wohl Karsten Pitschel zum endgültigen Rückzug bewegte.

Unter dem neuen Trainer Andrè Barylla, welcher mit Holm Pinder eine echte Defensivverstärkung im Gepäck hatte, schien der SVS zunächst wie ausgewechselt. 2:0 gegen Nordhausen und 3:0 in Niederpöllnitz. Danach eine überzeugende Leistung gegen Sondershausen, welche erst in den Schlussminuten auf den Kopf (1:2) gestellt wurde. Dem 1:1 in Gotha folgte dann aber ein enttäuschender Auftritt in Gera (0:3) und ein 1:1-Heimremis gegen Heiligenstadt. Der 2:0-Auswärtserfolg in Rudolstadt war immens wichtig, denn in der Folgezeit hatte der SVS außer gegen Leinefelde (5:1) nicht viel zu lachen. 1:1 gegen Steinach, 0:2 in Weimar, 2:6 in Ilmenau und 0:2 gegen Schott ließen die SVS-Fans noch einmal zittern. Am letzten Spieltag wurden diese dann wenigstens etwas entlohnt, denn der 1:0-Auswärtserfolg in Weida war ein schöner Abschluss einer schwierigen Saison.

So wechselhaft wie in den Punktspielen präsentierte sich der SVS auch im Pokal. Nach Siegen in Neustadt (2:1 n.V.) und Veilsdorf (3:1) schaltete man im Achtelfinale Empor Buttstädt auf deren Platz aus (2:1) und hatte gegen den Underdog aus Suhl alle Karten in der Hand unter die letzten 4 Teams zu kommen. Doch eine völlig indiskutable Leistung am 31.10.06 in Suhl (0:2) ließ die Pokalträume platzen. Das einzige Eigentor der Schmöllner markierte Marcel Merkel in Weimar. Im Laufe der Punktspielsaison kamen 26 Spieler zum Einsatz. Jens Haprich, Petr Bartejs und Christian Pafel brachten es auf 29 Einsätze. Es folgen: Steffen Mehlhorn (28), Jörg Böckel, Petr Podlesak (27), Andrè Hertzsch (25), Marcel Merkel (24), David Helbig (22), Ronny Becker (20), Mike Hußner (17), Steffen Munzert, Nick Neuber, Alex Stöber (16), Uwe Goerke, Tomas Vavra (14), Holm Pinder (13), Renè Neumaier (12), Tobias Zapp (9), Christoph Leube (6), Michael Rettberg (5), Andrè Bredow, Thomas Becker (4), Renè Bräutigam (3), Christian Schalla (2) und Nico Philipsen (1). Im Rahmen der Heimspiele wurde Petr Bartejs von den Fans zum SVS-Spieler der Saison gewählt.

Abschlusstabelle Thüringenliga Saison 06/07
1. 1. FC Gera 03 30 24 4 2 89 : 33 56 76
2. BSV Eintracht Sonderhausen 30 19 6 5 73 : 44 29 63
3. SV SCHOTT JENAer Glas 30 18 6 6 55 : 34 21 60
4. SC 1903 Weimar 30 17 6 7 56 : 27 29 57
5. FSV Wacker 03 Gotha 30 14 7 9 53 : 36 17 49
6. FSV Ulstertal Geisa (N) 30 14 6 10 65 : 43 22 48
7. FSV Wacker 90 Nordhausen 30 12 7 11 55 : 48 7 43
8. SV Germania Ilmenau (N) 30 11 10 9 48 : 47 1 43
9. FC Einheit Rudolstadt 30 11 4 15 46 : 60 -14 37
10. 1. SC 1911 Heiligenstadt 30 10 6 14 44 : 53 -9 36
11. SV Schmölln 1913 30 8 10 12 33 : 47 -14 34
12. FC Thüringen Weida 30 9 5 16 40 : 51 -11 32
13. SV 08 Steinach 30 8 8 14 41 : 56 -15 32
14. 1. FC Sonneberg 04 30 7 7 16 39 : 59 -20 28
15. SV BW Niederpöllnitz 30 5 5 20 30 : 74 -44 20
16. SC Leinefelde (N) 30 2 5 23 32 : 87 -55 11

Das kleine Schmöllner Fußballwunder


Saisonrückblick Thrüingenliga 2007-2008


Nachdem der Schmöllner Traditionsverein im Jahr 2004 sensationell den Aufstieg in die Thüringenliga geschafft hatte, kannte die Euphorie keine Grenzen. Da auch die ersten beiden Jahre relativ sorglos die Klasse gehalten wurde, zog eine trügerische "Normalität" ein. Die Thüringenliga war nichts besonderes mehr, sondern normal. Dies verleitete den Einen oder Anderen schon mal zum träumen. Das böse Wort "Oberliga" wurde in den Raum geworfen, und von diesem Tag an war alles anders. Die Fans pilgerten nun mit einer völlig anderen Erwartungshaltung zu den Spielen. Schnell wurde klar, dass die Mannschaft diese nicht im entferntesten erfüllen konnte. Der Verein wagte sich mit kostenintensiven Spielern auf sehr dünnes Eis hinaus. Ehe dieses unter den Fußballerbeinen zerspringen konnte, gelang jedoch der Vereinsleitung der Stemmbogen zurück ans rettende Ufer. Aber, nicht alle Spieler wollten diesen Weg mitgehen. Jens Haprich, Andrè Hertsch, Christian Pafel, Alex Stöber, Ronny Becker, Tomas Vavra, Steffen Munzert und Uwe Goerke gehörten zu Beginn dieser Saison nicht mehr zum Kader. Zur Halbserie folgten Tobias Zapp und Jörg Böckel. Es blieb ein Grundgerüst um Steffen Mehlhorn, Mike Hußner, Marcel Merkl und den beiden SVS-Tschechen Petr Podlesak und Petr Bartejs, welche dem SV Schmölln trotz Einschränkungen die Treue hielten. In die entstandenen Lücken "stopfte" Neutrainer Falk Sporbert junge, unerfahrene, aber heiße Nachwuchsspieler. Nicht Wenige wetteten nicht einen Cent auf den zusammengewürfelten "Knopfstadthaufen".

Die Kritiker schienen auch gleich im ersten Spiel Recht zu bekommen, denn mit einer 0:1-Heimniederlage gegen Ilmenau, keinesfalls ein Favoritenteam, startete der SVS denkbar ungünstig in die Saison. Ein erstes Achtungszeichen setzten die Sporbert-Youngster dann in Nordhausen, wo man mit einem 4:1-Auswärtserfolg Laien und Fachleute überraschte. Doch die Talfahrt schien dennoch nicht aufzuhalten. Nach 3 Niederlagen in Folge (Gotha 1:5, Steinach 1:2, Schlotheim 0:3) fand man sich auf einem Abstiegsplatz wieder. Aber langsam ging Falk Sporberts ruhiges Saatkorn auf. Der 4:1- Heimerfolg gegen Zeulenroda wirkte wie ein Befreiungsschlag und unterstrich: Nordhausen war doch keine Eintagsfliege. Es folgte eine unglückliche Niederlage in Weimar (1:0), ein 2:0-Heimsieg gegen Heiligenstadt und ein denkwürdiges Spiel in Sondershausen. Nachdem man früh im Rückstand war, drehten die Schmöllner ein 0:2 in ein 3:2 und nahmen am Ende beim 3:3 einen Punkt mit. Der Klassenerhalt war also drin. Das größte Problem blieb die Unbeständigkeit. Einem 5:0-Sieg gegen Mühlhausen folgte eine 1:5-Klatsche in Geisa. Zwei weitere knappe Niederlagen (0:1 Schott, 1:2 Weida) galt es zu verdauen. Im Heimspiel gegen Rudolstadt zog man die Fans wieder auf seine Seite, erkämpfte in den Schlussminuten noch einen verloren geglaubten Punkt (2:2). Man blieb auf Tuchfühlung mit der Abstiegszone, da aus den folgenden 5 Spielen nur 2 Punkte geholt wurden. In Ilmenau und gegen Nordhausen gab es jeweils ein 1:1. Niederlagen setzte es hingegen bei RWE II (1:4), gegen Gotha (0:3) und in Steinach (1:6). Dem kleinen Zwischenhoch Schlotheim (1:0) folgten zwei desolate Vorstellungen in Zeulenroda (0:2) und gegen Weimar (0:2). Das Saisonziel schien in Gefahr, zumal das Restprogramm von der Papierform her sehr schwer war.

Aber, Wunder gibt es immer wieder. Der SVS mauserte sich und ballerte Eintracht Sondershausen mal eben so mit 2:0 aus der Sommeritzer Straße. Geisa bekam gar 4 Treffer mit auf den Heimweg. Dazwischen lag ein wichtiger 3:1-Auswärtssieg in Mühlhausen. Der Klassenerhalt war greifbar nahe, wurde aber bei Schott noch einmal vertagt (0:2). Gegen Thüringen Weida wurde aber dann auch die letzte rechnerische Möglichkeit des Abstiegs ausgeschlossen (3:1), so dass das Remis in Rudolstadt (1:1) und die Niederlage gegen RWE II zur Nebensache verkamen. Am Ende landete man sogar zwei Plätze besser als im Vorjahr auf Rang 9. Die 44 Schmöllner Tore erzielten: Petr Bartejs (18), Renè Neumaier (8), Michael Rettberg (5), Maik Wegner (3), Petr Podlesak (2), Jörg Böckel, David Helbig, Nick Neuber, Alex Schwenk, Christopher Senf, Michael Zacher und Tobias Zapp je 1. Dazu kommt ein Eigentor.

Bedenklich ist allerdings weiterhin die Entwicklung der Zuschauerzahlen. Während man in den letzten Jahrzehnten meist zu den vorderen Teams gehörte, was den Fanzuspruch betrifft, rangierte man 07/08 auf Rang 13 mit 2505 Zuschauer in 15 Spielen. Dies verwundert, da in den vergangenen Jahren oft die mangelnde Identifikation mit auswärtigen Spielern angeprangert wurde. Im Spieljahr 07/08 stand nun zum Großteil der eigene Nachwuchs auf dem "Schlachtfeld" in der Sommeritzer Straße und dieser hat sich unterm Strich besser verkauft als die Schmöllner Zuschauer. Bleibt zu hoffen, dass auch am Rande des Spielfeldes die Entwicklung in der kommenden Saison nach oben geht. Verdient hat es diese Mannschaft auf jeden Fall.


Abschlusstabelle Thüringenliga 2007/2008
Pl. VW Mannschaft Sp. S U N TV TD Pkt.
1. (2.) FC Rot-Weiß Erfurt II (A) 30 24 2 4 90 : 26 64 74
2. (1.) SV SCHOTT Jena 30 24 2 4 71 : 28 43 74
3. (3.) FSV Wacker 03 Gotha 30 18 7 5 72 : 36 36 61
4. (4.) BSV Eintracht Sondershausen 30 15 9 6 64 : 39 25 54
5. (5.) SV 08 Steinach 30 14 9 7 51 : 38 13 51
6. (7.) FSV Ulstertal Geisa 1866 30 12 9 9 64 : 51 13 45
7. (6.) FC Einheit Rudolstadt 30 13 6 11 54 : 53 1 45
8. (8.) FSV Wacker 90 Nordhausen 30 9 9 12 51 : 53 -2 36
9. (9.) SV Schmölln 1913 30 9 6 15 44 : 55 -11 33
10. (10.) SV Germania Ilmenau 30 9 6 15 35 : 49 -14 33
11. (11.) 1. SC 1911 Heiligenstadt 30 7 12 11 39 : 55 -16 33
12. (12.) SSV 07 Schlotheim (N) 30 7 8 15 41 : 53 -12 29
13. (13.) SC 1903 Weimar 30 8 5 17 40 : 56 -16 29
14. (15.) FC Thüringen Weida 30 7 6 17 37 : 74 -37 27
15. (14.) FC Motor Zeulenroda (N) 30 6 7 17 25 : 61 -36 25
16. (16.) FC Union Mühlhausen (N) 30 5 3 22 26 : 77 -51 18

SV Schmölln nach der Hinrunde der Thüringenliga im Soll


Rückblick Hinrunde Saison 2008/2009

Ulstertal Geisa zieht Mannschaft zurück - Schmöllner mit vielen Eigengewächsen

Die Hinrunde in der Thüringenliga ist Geschichte und die einzige Mannschaft aus dem Altenburger Land, der SV Schmölln 1913, ist voll im Soll. Mit 15 Punkten aus 14 Spielen belegt man Platz 10 der Tabelle, wobei das Polster zu den Abstiegsplätzen schon 7 Punkte beträgt. Somit können die Verantwortlichen rund um den Verein zufrieden in die Winterpause gehen, auch wenn das Ziel des Klassenerhaltes noch nicht erreicht ist. In der Rückrunde muss die gute Ausgangsposition genutzt werden, um auch in der kommenden Saison in der höchsten Spielklasse Thüringens spielen zu können.
Insgesamt hat die Landesliga in den letzten Jahren an Qualität verloren, was sich auch in dieser Spielzeit bemerkbar macht. Die Spitzenteams SV Schott Jena, SG Gotha/Friemar und - mit Abstrichen – Wacker Nordhausen, bestimmen deutlich das Niveau der Liga. Hinter diesen Teams klafft aber eine deutliche Lücke, da das breite Mittelfeld spielerisch eine andere Klasse aufweist. Negativer Höhepunkt der Hinrunde war dabei der Rückzug von Ulstertal Geisa kurz nach Saisonbeginn, womit jetzt nur noch 15 Teams am Spielbetrieb teilnehmen. Dieser Qualitätsverlust spiegelt sich auch in den Zuschauerzahlen nieder, welche auch beim SV Schmölln nicht zufrieden stellend sind. War man schon mit dem Schnitt der Vorsaison nicht glücklich (167), so kamen zu den bisherigen 9 Heimspielen lediglich 1260 Fans in die Sommeritzer Straße (durchschnittlich 140). Deutlich mehr Zuschauer verbuchte abermals Wacker Nordhausen (433 im Schnitt). Im Albert-Kuntz Sportpark gab es auch die Partie mit den meisten Zuschauern, welche einmal mehr Wacker Nordhausen – Eintracht Sondershausen hieß. Mit 891 Fans hat dieses Traditionsderby weiter die größte Anziehungskraft. Sehr positiv fallen aber vor allem die Aufsteiger auf, welche sich nicht nur sportlich etabliert haben und eine echte Bereicherung der Thüringenliga darstellen. So belegen Rudisleben-Arnstadt (im Schnitt 275 Zuschauer) und Gera Süd (267) auch die Plätze 2 und 3 in der Zuschauergunst.
Sportlich führt derzeit Schott Jena die Tabelle an (36 Punkte), aufgrund vieler Nachholspiele kann es aber an der Spitze noch sehr eng werden. So verfolgen Gotha/Friemar (34 Punkte) mit einem Spiel weniger und Wacker Nordhausen (28 Punkte) mit 3 Spielen weniger den Spitzenreiter. Der SV Schmölln kam nach 4 Niederlagen zu Saisonbeginn in der Folgezeit deutlich besser zurecht und gewann vor allem die wichtigen Spiele gegen die direkten Abstiegskonkurrenten (Weimar, Weida und Ilmenau). Unglücklich dagegen die beiden Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit gegen Heiligenstadt (4:4) und Steinach (1:1), als man schon sicher geglaubte Siege noch aus der Hand gab. Die beste Saisonleistung zeigte die Sporbert-Elf im Heimspiel gegen Gera Süd, als der Aufsteiger im Derby mit 4:1 besiegt wurde. Völlig von der Rolle war man dagegen in Gotha, als es die höchste Saisonniederlage hagelte (0:7).
Dennoch haben alle eingesetzten Spieler über die gesamte Hinrunde gesehen ihr Leistungsvermögen abgerufen, wobei vor allem Torwart Tino Köhler, Falko Broda und Alex Stöber mit ihren Leistungssteigerungen für positive Schlagzeilen sorgten. Zu den weiteren Stützen des Teams zählen neben Kapitän Mike Hußner und Petr Podlesak vor allem die Akteure, welche alle 14 Partien für die Knopfstädter bestritten: Mario Östreich, Marcel Merkl, Maik Wegner, Michael Rettberg, René Neumaier und Petr Bartejs. Dabei ist es besonders positiv, dass viele Spieler aus den eigenen Reihen kommen und beim SV Schmölln das Fußball Einmaleins erlernt haben. Das ist in der heutigen Zeit keinesfalls mehr selbstverständlich, doch genau diesen Weg will man auch in Zukunft bei den Knopfstädtern bestreiten. Mit 18 Spielern setzte der SVS die wenigsten Aktiven aller Teams der Landesliga ein, gehört mit einem Durchschnittsalter von 25,8 Jahren aber zu den Mannschaften mit der meisten Erfahrung.
Die Torschützenliste führt abermals Petr Bartejs mit 7 Treffern an. Ihm folgen mannschaftsintern Michael Rettberg (5 Tore), Maik Wegner (3) und René Neumaier (3). Die Top-Torjäger der Landesliga kommen dagegen aus Gotha. Mit Daniel Bärwolf und Steffen Scheidler (beide jeweils 14 Treffer) hat das Spitzenteam den gefährlichsten Sturm der Liga, wobei die Knopfstädter vor allem an Scheidler schlechte Erinnerungen haben.
Unterdessen wurde auch bekannt, dass Michael Zacher den SV Schmölln in der Winterpause verlassen wird und zum LSV Altkirchen zurückkehrt. Am Saisonziel, die Klasse zu halten, ändert sich hingegen nichts und in der Rückrunde liegt es der Mannschaft selbst, die gute Ausgangsposition entsprechend zu nutzen!
 
Oliver Vincenz

SV Schmölln 1913 schafft Klassenerhalt


Rückblick Saison 2008/2009

Schott Jena Landesmeister und Aufsteiger in die Oberliga - 2 Vereine ziehen Mannschaften aus Landesliga zurück

Die vergangene Landesligasaison war für alle Freunde des Schmöllner Fußballs eine sehr Aufregende, musste doch bis zum vorletzten Spieltag um den Klassenerhalt gezittert werden. Letztendlich aber konnte das Ziel, auch in der kommenden Spielzeit wieder in Thüringens höchster Spielklasse zu spielen, erreicht werden!
Mit 3 Neuzugängen in die Saison gegangen (Tino Köhler, Oliver Vincenz und Alex Stöber) kamen die Knopfstädter nur schwer in Gang. Nach dem Pokal-Aus beim TSV Bad Blankenburg (2:3) gingen auch die ersten Punktspiele verloren. Nach Niederlagen gegen Borsch, Sondershausen, Rudolstadt und Schlotheim konnte der Hebel gegen den SC Weimar umgelegt und erstmals gewonnen werden (2:1). Nach der erwarteten Niederlage gegen Schott Jena (0:3) folgte eine starke Phase mit 8 Punkten aus 4 Spielen. Dabei verspielte man gegen Heiligenstadt (4:4) und Steinach (1:1) die Führung jeweils in der Nachspielzeit! Eines der besten Saisonspiele folgte gegen den FV Gera Süd, als die Sporbert-Elf das Derby mit 4:1 gewann. Somit war der SV Schmölln mit 15 Punkten aus 14 Spielen nach der Vorrunde im Soll und konnte eigentlich optimistisch der Rückrunde entgegenblicken. Mit dem Auswärtssieg in Rudolstadt (1:0) begann diese auch hervorragend, doch was dann folgte, hatten selbst erfahrene Fußballer so noch nicht erlebt. Mit teilweise 8 verletzten Stammspielern zur gleichen Zeit war Trainer Falk Sporbert zu vielen Experimenten gezwungen. Zudem sah man deutlich, dass nicht alle Spieler adäquat ersetzt werden konnten und somit die Spielqualität abnahm. Viele Spieler aus dem Juniorenbereich und der 2.Mannschaft bekamen Einsatzchancen und dankten dies mit einem enormen Einsatzwillen. Spielerisch aber konnte der SV Schmölln nur noch schwer mithalten und so war auch die Punktausbeute recht mager. Lediglich gegen Ilmenau (1:1), Heiligenstadt (1:1) und in Steinach (4:3) konnte noch gepunktet werden und so standen nach 28 Spielen 23 Punkte und 43:76 Tore zu Buche. Vor allem mit der zweitschlechtesten Defensive der Liga wird man auf Seiten des SV Schmölln gar nicht zufrieden sein.
Insgesamt sahen die Zuschauer in dieser Saison eine 3-Klassen-Gesellschaft. Den Spitzenteams der Liga, Schott Jena und SG Gotha/Friemar, die sich einen begeisternden Zweikampf lieferten, konnte keine andere Mannschaft das Wasser reichen. Am Ende setzte sich Schott Jena knapp durch und spielt als Thüringer Landesmeister in der kommenden Saison in der Oberliga. Wacker Nordhausen, als dritte Kraft der Landesliga, fehlten 14 Punkte auf die Spitze, dafür hatte man aber auch 10 Punkte Vorsprung auf den Rest der Liga. Bei den Teams ab Platz 4 entschied dann die Tagesform über Sieg und Niederlage, große Niveauunterschiede waren da nicht mehr zu sehen. Erstaunlich gut schlugen sich die Aufsteiger (SG Rudisleben Arnstadt, SV Borsch und Gera Süd), die allesamt mit dem Abstiegskampf nichts zu tun hatten und auf den Plätzen 4, 8 und 10 die Saison beendeten. Für den SV Schmölln blieb nur Platz 14, lediglich Thüringen Weida stand noch hinter den Knopfstädtern.
Sehr negativ bleiben für alle Fußballfans der Rückzug von Ulstertal Geisa (nach dem 2.Spieltag) und SV Steinach (nach der Saison) in Erinnerung, was aber dazu führt, dass es keinen sportlichen Absteiger gibt! Für die Zukunft sollten alle Vereine wieder bestrebt sein, sowohl wirtschaftlich als auch von der Spieleranzahl her auf gesunden Füßen zu stehen!
Als bester Torschütze kristallisierte sich Steffen Scheidler von der SG Gotha/Friemar mit 26 Treffern heraus. Dem vor allem von Rot-Weiß Erfurt umworbenen Stürmer, der aber auch in der kommenden Saison in Gotha spielt, folgen sein Mannschaftskollege Daniel Bärwolf (25 Tore) und Vorjahressieger Sebastian Caspar (Eintracht Sondershausen, 23 Tore). Bester Schmöllner Torschütze wurde Petr Bartejs mit 14 Treffern.
Mit durchschnittlich 155 Zuschauern ist der Zuspruch der Fans in Schmölln nicht überwältigend, was wohl am sportlichen Abschneiden der Mannschaft liegt. Noch vor Jahren wurde gefordert, dass mehr einheimische Talente auf dem Platz stehen sollen und diesem Anspruch ist der SV Schmölln 1913 vollends gerecht geworden. Zumindest das Derby gegen Motor Altenburg in der kommenden Saison dürfte dann für einen Zuschaueransturm in der Sommeritzer Straße sorgen.

 
Oliver Vincenz
Abschlusstabelle Thüringenliga Saison 2008/2009

 Pl.      Mannschaft   Sp.   S   U   N   TV   TD   Pkt. 
 1.  (1.)   SV SCHOTT Jena   28   23   4   1   76 : 14   62   73  
 2.  (2.)   SG Wacker Gotha/Friemar   28   22   4   2   92 : 23   69   70  
 3.  (3.)   FSV Wacker 90 Nordhausen   28   16   8   4   56 : 29   27   56  
 4.  (4.)   SG Rudisleben/BC 07 Arnstadt (N)   28   13   7   8   53 : 45   8   46  
 5.  (5.)   BSV Eintracht Sondershausen   28   12   6   10   51 : 40   11   42  
 6.  (6.)   FC Einheit Rudolstadt   28   11   7   10   51 : 52   -1   40  
 7.  (7.)   1. SC 1911 Heiligenstadt   28   11   5   12   42 : 42   0   38  
 8.  (8.)   SV Borsch 1925 (N)   28   9   8   11   47 : 48   -1   35  
 9.  (10.)   SSV 07 Schlotheim   28   9   5   14   50 : 58   -8   32  
 10.  (9.)   FV Gera Süd (N)   28   8   7   13   41 : 46   -5   31  
 11.  (12.)   SV Germania Ilmenau   28   8   5   15   35 : 52   -17   29  
 12.  (11.)   SV 08 Steinach   28   5   12   11   34 : 49   -15   27  
 13.  (13.)   SC 1903 Weimar   28   6   8   14   30 : 49   -19   26  
 14.  (14.)   SV Schmölln 1913   28   6     17   43 : 76   -33   23  
 15.  (15.)   FC Thüringen Weida   28   4   3   21   24 : 102   -78   15  
 16.  (16.)   FSV Ulstertal Geisa 1866   0   0   0   0   0 : 0   0   -1  
Aufsteiger: Schott Jena Absteiger: Ulstertal Geisa (Rückzug nach dem 2. Spieltag), SV 08 Steinach (Rückzug Saisonende)

SV Schmölln überwintert auf Abstiegsplatz


Rückblick Hinrunde 2009/2010

Für die Landesligaelf des SV Schmölln 1913 endete eine insgesamt enttäuschende Hinrunde mit 8 Niederlagen in Folge, womit die Sporbert-Elf auf Platz 15 der Tabelle und damit auf einem Abstiegsplatz angekommen ist. Somit hat die Mannschaft in der Rückrunde die schwere Aufgabe, 8 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz aufzuholen und das scheinbar Unmögliche doch noch zu realisieren.
Dabei begann die Saison für den SV Schmölln optimal. Mit den Neuzugängen Christian Kruschke (OTG Gera), René Lippold (Eurotrink Gera), Mathias Seidel (Motor Altenburg), Roy Jahn, Philipp Böttcher, Marcel Bräutigam und Daniel Hüttig (alle eigener Nachwuchs) konnte gleich am ersten Spieltag der Höhepunkt der Saison gefeiert werden. Bei Motor Altenburg gewannen die Knopfstädter das Derby vor 1300 Zuschauern mit 2:0. Es folgte ein Heimsieg gegen Leinefelde (1:0), ehe für Trainer Falk Sporbert der „Knackpunkt der Hinrunde“ folgte. Zum Auswärtsspiel in Ilmenau konnten die Tschechen Petr Podlesak und Petr Bartejs wegen einer Autopanne nicht anreisen, was die Mannschaft an diesem Tag nicht kompensieren konnte (1:3). Nach dieser ersten Saisonniederlage folgte die vermeidbare Derbypleite gegen Wismut Gera (2:3) und aus den folgenden 11 Spielen holte der SV Schmölln nur noch 4 Pünktchen – viel zu wenig, um nach dem guten Auftakt weiter im sicheren Mittelfeld der Tabelle zu bleiben. Unnötige Platzverweise und zu viele Verletzungen der Leistungsträger, dazu ein Kader, der in der Breite zu dünn besetzt ist waren die Gründe für den Absturz. So konnten trotz immer wieder großen Kampfes die qualitativen Nachteile nicht kompensiert werden. Immer wieder verloren die Knopfstädter denkbar knapp, aber letztendlich zählen nur die Punkte und davon hat der SV Schmölln viel zu wenig.
Insgesamt setzte Trainer Falk Sporbert 20 Spieler ein, wobei Petr Podlesak, René Lippold, Falko Broda, Philipp Böttcher und Mathias Seidel mit jeweils 13 Einsätzen am aktivsten waren. Ihnen folgen Christian Kruschke, Maik Wegner und René Neumaier mit jeweils 12 Einsätzen. In der internen Torschützenliste stehen Petr Bartejs und René Neumaier mit jeweils 3 Toren vorn, gefolgt von Maik Wegner und Petr Podlesak mit 2 Treffern.
In der Hinrunde holte der SV Schmölln aus 15 Spielen 10 Punkte, bei einem Torverhältnis von 13:23. Der Schuh drückte dabei immer wieder in der Offensive, in der die Durchschlagskraft oftmals fehlte. Bei den Gegentoren gibt es nur 6 Mannschaften in der Landesliga, die weniger Treffer kassierten!
Ohne Zu- oder Abgänge plant Trainer Falk Sporbert auch für die Rückrunde und wird in der Vorbereitung seiner Elf viel abverlangen. Neben den Hallenturnieren in Schmölln (Sparkassencup am 08.01.) und beim ZFC Meuselwitz (am 15.01.) bestreitet der SV Schmölln neben intensiven Trainingseinheiten dabei folgende Testspiele: am 31.01. um 14:00 Uhr beim VfL 05 Hohenstein-Ernstthal (Sachsenliga) und am 07.02. beim FC Stollberg (Bezirksliga Chemnitz). Dazu kommen regionale Trainingsspiele, die kurzfristig angesetzt werden. Am 13.02. steigt dann in der Sommeritzer Straße schon der Auftakt zur Rückrunde, mit dem Nachholspiel gegen den 1.SC Heiligenstadt (13:30 Uhr).
Oliver Vincenz


Schmöllner Fußballer erreichen Saisonziel nicht


Zweiter Abstieg in Folge für SG Schmölln/Großstöbnitz

Rückblick LK-Saison 2010/2011

Nach dem Abstieg aus der Landesliga war die Landesklasse die sportliche Heimat der SG Schmölln/Großstöbnitz in der vergangenen Saison, doch auch diese konnte nicht gehalten werden. So muss man abermals einen Neuanfang starten und agiert in der kommenden Spielzeit in der Regionalklasse.

Mit den Neuzugängen Maik Reichardt, Christian Schwarzer und Stanley Barylla gingen die Knopfstädter als Spielgemeinschaft mit dem SV Großstöbnitz 90 in die Saison, in der zudem ein neuer Trainer an der Linie stand. Alexander Stöber ersetzte Falk Sporbert. Gaben schon die Testspiele und das Pokal-Aus bei Wismut Gera keinen Anlass zur Freude, so wurde von Saisonbeginn an klar, dass nur der Klassenerhalt das Ziel für die Knopfstädter sein kann. Zu schwerwiegend waren die Abgänge von Petr Bartejs, Petr Podlesak, David Helbig, Maik Wegner, Marcel Merkl und René Lippold. Zudem wechselte Alex Stöber vom Spielfeld auf die Bank, womit 7 Stammspieler ersetzt werden mussten. Eine Aufgabe, der auch die Verantwortlichen nicht gewachsen waren, denn mit lediglich 3 Neuzugängen mussten nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ Abstriche gemacht werden. Mit Spielern aus der 2.Mannschaft und den Junioren wurde diese Lücke geschlossen, doch auch die ersten Punktspiele konnten nicht gewonnen werden. Erst mit dem Auswärtssieg am 7.Spieltag bei Thüringen Weida (0:1) trug die harte Arbeit der Mannschaft Früchte. Fortan kam die SG besser zurecht, konnte sich aber nie ganz von den Abstiegsrängen lösen. Highlight der Hinrunde war der 3:0-Heimsieg gegen den späteren Staffelsieger ZFC Meuselwitz II. In dieser Partie zeigte die Stöber-Elf ihr ganzes Leistungsvermögen, konnte dies aber in der Folgezeit zu selten Abrufen.

Nach einer guten Vorbereitung auf die Rückrunde mit dem Neuzugang Marcus Meuschke holte die SG 11 Punkte aus den ersten 5 Spielen und schien sich ins sichere Mittelfeld der Tabelle abgesetzt zu haben. Mit der 0:7-Packung beim FSV Schleiz aber begann eine Niederlagenserie, die letztendlich den Klassenerhalt kostete. So wurden von den letzten 12 Spielen sage und schreibe 10 verloren, lediglich gegen Bad Blankenburg und am letzten Spieltag in Buttstädt wurde gewonnen. Am Ende standen nach 30 Spielen 28 Punkte und 32:63 Tore zu Buche, was Platz 15 und den Abstieg zur Folge hatte.

Sehr oft standen Trainer Alexander Stöber sowohl im Training als auch im Spiel nicht ausreichend Spieler zur Verfügung, um seine Vorstellungen umzusetzen. Zudem konnten die Akteure zu selten ihr eigenes Potenzial abrufen und verspielten so den Klassenerhalt, der durchaus im Bereich des Möglichen lag.

Insgesamt setzte der Trainer 23 Spieler im Laufe der Saison ein, wobei lediglich Stanley Barylla alle 30 Spiele von der ersten bis zur letzten Minute absolvierte. Ihm folgen Christopher Senf, René Bräutigam und Falko Broda mit je 29 Einsätzen.

Bester Torschütze der Knopfstädter war Kapitän René Neumaier, der zu Wismut Gera wechselt, mit 15 Treffern. Michael Rettberg steuerte 7 Tore bei.

Die meisten Gelben Karte kassierte René Bräutigam (6), vom Platz flogen lediglich Maik Reichardt (Rot) und Daniel Hüttig (Gelb-Rot).

Die Heimspiele in der Sommeritzer Straße verfolgten insgesamt 1772 Zuschauer, was einem Schnitt von 118 Fans pro Partie entspricht.

 

 

 


Zweite Mannschaft muss lange zittern


Erst am 25.Spieltag wird der Klassenerhalt gesichert

Für die 2.Mannschaft der SG Schmölln/Großstöbnitz begann die Saison mit einer Blamage, schied man doch im Pokal beim ASV Wintersdorf II (2.Kreisklasse) aus. Trainer Pierre Retzer  aber konnte die Mannschaft schnell wieder aufbauen, auch wenn gegen Altkirchen (2:2) und Langenleuba (1:1) schon zu Beginn der Saison wichtige Punkte liegen gelassen wurden. Es folgte die höchste Saisonniederlage beim späteren Aufsteiger SV Lumpzig (0:5), die eine Serie von 6 Niederlagen in Folge einleitete. Erst am 12.Spieltag, mittleiweile unter dem Trainerduo Mario Östreich/David Jähler, gelang der lang ersehnte erste Saisonsieg, als die SG den SV Zechau besiegte (5:1). Schon in der Hinrunde deutete sich der Abstiegskampf an, der sich auch nach der Winterpause fortsetzte. Auch wenn die Rückrunde mit dem 2:1-Heimsieg gegen den SSV Nöbdenitz II begann, so wurden in der Folgezeit viele Spiele knapp verloren. Lediglich Wintersdorf (1:0) und Zechau (4:1) konnten besiegt werden, dazu kam der Erfolg gegen den SV Löbichau am grünen Tisch. So standen die Knopfstädter am Ende mit lediglich 5 Siegen bei 20 Punkten und 32:50 Toren da, was Platz 12 bedeutete. Nur Zechau und Langenleuba konnte die 2.Mannschaft der SG hinter sich lassen. Schlussendlich jedoch überwog bei den Verantwortlichen die Freude darüber, nach einer insgesamt schwachen Saison nicht abgestiegen zu sein und auch in der kommenden Spielzeit in der Kreisliga spielen zu dürfen. „Wir haben eine schwierige Saison hinter uns. Vom Potenzial her gehörten wir sicherlich nicht zu den schlechtesten Mannschaften, aber das Team konnte dieses nur selten abrufen. Uns hat ein richtiger Torjäger gefehlt und so zieh ich am Ende den Hut vor der Truppe, wie sie die Situation gemeistert hat. Auch mit Hilfe der Spieler der 3.Mannschaft haben wir letztendlich das Schlimmste vermieden“, so Trainer Mario Östreich mit seinem kurzen Saisonfazit.

Aufgrund von 3 Spielwertungen am grünen Tisch absolvierten die Knopfstädter lediglich 23 Spiele, in denen Enrico Cepnik mit 22 Einsätzen am häufigsten am Ball war. Es folgen Torwart Nico Philipsen und Marian Kühn mit jeweils 19 Einsätzen. Insgesamt setzte das Duo Jähler/Östreich 39 Spieler ein – der Spitzenwert der Kreisliga. Im Vergleich, der TSV Windischleuba kam mit 22 Spielern aus.

Bester Torschütze war Daniel Wenzel mit 5 Treffern, vor Mario Östreich (4) sowie Jan-Moritz Kutschbach und Julian Kahr (beide 3). Die meisten Gelben Karten kassierte Oliver Kühn, der 7 Mal verwarnt wurde. Vom Platz flog lediglich Pierre Retzer, der gegen Starkenberg/Dobitschen die Rote Karte sah.

Die 12 Heimspiele der 2.Mannschaft, in Schmölln oder Großstöbnitz ausgetragen, besuchten insgesamt 760 Zuschauer, was einem Schnitt von 63 Fans pro Spiel entspricht. Am besten besucht waren die Spiele gegen Ehrenhain II und den FSV Meuselwitz mit jeweils 100 Zuschauern.

 Oliver Vincenz

 


Blick der Knopfstädter geht wieder nach oben


Platz 9 der Kreisoberliga – Trainerduo geht ab Juli getrennte Wege
 
Für die SG Schmölln/Großstöbnitz endete eine durchwachsene Saison nach 30 Spieltagen mit 42 Punkten und 48:55 Toren auf Platz 9 der Kreisoberliga. Dabei wurde das Saisonziel, Platz 4 bis 8, knapp verfehlt.
 
Guter Start
Mit 10 Punkten aus den ersten 4 Spielen fanden sich die Knopfstädter auf Platz 3 der Tabelle wieder. Dem Unentschieden bei Post Gera (1:1) folgten Siege gegen Daßlitz (3:0), Ronneburg (3:2) und Nöbdenitz (2:1). Darauf folgten 3 Niederlagen hintereinander. Erst der Derbysieg gegen den FSV Gößnitz (3:2) stoppte den Negativ-Trend. Nach 15 Spieltagen stand die SG Schmölln mit 20 Punkten auf Platz 10. Immer wieder musste die Mannschaft verletzungsbedingt umgestellt werden, wobei vor allem die langen Verletzungen von Falko Broda, René Bräutigam und Christian Pohl nicht zu kompensieren waren. „Die Verletzungen haben uns sicherlich 3 bis 4 Tabellenplätze gekostet“, blickt Mario Östreich zurück. „Die Mannschaft hätte sicher um die Positionen hinter Platz 3 mitspielen können, für ganz vorn fehlte einfach die Kontinuität“. 
 
Bessere Rückrunde
Etwas besser lief es in der Rückrunde, in der die Mannschaft mit den Neuzugängen Tim Rauch (ZFC Meuselwitz II) und Markus Jacobi (SSV Nöbdenitz) vor allem in den Heimspielen ordentlich punktete (Siege gegen Post SV Gera, Ronneburg, SV Aga und Bad Köstritz) und sich so Rang 9 sicherte. Spielerischer Höhepunkt war sicherlich das 6:0 gegen den FSV Ronneburg, die meisten Zuschauer zogen aber die Derbys in Nöbdenitz und Gößnitz an. Da die Partie gegen die SG Bad Köstritz aufgrund des Hochwassers in Bad Köstritz abgesagt werden musste und der Gast keine Neuansetzung wünschte, wurde das Spiel mit 2:0 für die Knopfstädter gewertet.
 
Statistik
In den 29 Spielen setzte das Trainerduo Mario Östreich/Daniel Burkhardt 31 Spieler ein. Die meisten Partien, 27, bestritt Roy Jahn, der dabei 3 Treffer erzielte. Ihm folgen Kapitän Christian Steinberg, Enrico Cepnik, Alexander Haß, Christopher Senf (alle 26), Nico Philipsen, Daniel Hüttig und Jan-Moritz Kutschbach (alle 25).
Bester Torjäger der Knopfstädter war Christian Pohl, der 18 Treffer erzielte. Damit verpasste er die Torjägerkanone der Kreisoberliga nur knapp, da Steffen Richter von der SG Kraftsdorf 19 Mal traf. Alexander Haß traf 9 Mal ins Schwarze, Maik Müller folgt mit 4 Treffern auf Rang 3 der teaminternen Torschützenliste.
 
Fair Play
Eine sehr gute Entwicklung nimmt die Mannschaft weiterhin in der Fair Play-Wertung. Mit 42 Gelben Karten lag man bis zum letzten Spieltag auf Rang 1. Durch die umstrittene Rote Karte gegen Alexander Haß, der für 2 Spiele gesperrt wurde, aber rutschten die Knopfstädter mit insgesamt 250 Punkten auf Platz 2. Über Platz 1 kann sich somit Eintracht Fockendorf (245 Punkte) freuen. Mit 7 Gelben Karten sammelte Daniel Hüttig die meisten in seinem Team. Ihm folgen Stanley Barylla, Maik Müller und Roy Jahn mit jeweils 4 Gelben Karten.
Trotz allem verständlichen Ärger über diese Rote Karte aber kann man sich mit etwas Abstand auch über den 2.Platz freuen, zeigt er doch, dass sich die Rot-Weißen auf und neben dem Platz vorbildlich verhalten. Diese Werte sollen auch ein Vorbild für die Nachwuchsspieler sein, zumal die 2.Mannschaft in der Kreisliga Sieger im Fair Play-Wettbewerb wurde.
 
Zuschauer
In den 14 Heimspielen der SG Schmölln/Großstöbnitz kamen 1357 Zuschauer auf den Sportplatz in die Sommeritzer Straße, was einem Zuschauerschnitt von 97 Zuschauern pro Spiel entspricht. Damit haben die Knopfstädter nach dem SV Rositz (153 Zuschauer) den zweitbesten Zuschauerschnitt der Kreisoberliga. Die meisten Zuschauer, nämlich 259, kamen zum Derby gegen den FSV Gößnitz in die Sommeritzer Straße. 
Ziel ist es aber, insgesamt wieder mehr Fans für den Gang in die Sommeritzer Straße zu begeistern. Dabei zeigte die 100 Jahr Feier deutlich, dass die Schmöllner hinter ihrem Verein stehen.
 
Ausblick
Für die kommende Saison gibt es im Trainerteam eine Änderung. Mario Östreich ist Cheftrainer der 1.Mannschaft, sein bisheriger Trainerkollege Daniel Burkhardt wird Cheftrainer der 2.Mannschaft, die weiter in der Kreisliga spielt. Die Ziele, Zu- und Abgänge werden vom Verein veröffentlicht, sobald alle Aktivitäten abgeschlossen sind.
Mario Östreich hat aber schon jetzt seine Vorstellungen: „Insgesamt bin ich mit der Saison nicht ganz zufrieden. Vor allem im Abwehrbereich müssen wir uns verbessern, wir haben zu viele Gegentore kassiert. Wir werden mit dem Trainingsstart am 07.07. akribisch arbeiten, hart trainieren und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt. Wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben, können wir aber sicherlich rund um Platz 3 mitspielen. Da bin ich optimistisch, weil die Mannschaft immer wieder gezeigt hat, was sie zu leisten im Stande ist“.
 
Oliver Vincenz

Knopfstadt-Reserve beendet Saison auf Rang 14


Mannschaft wird Fair Play-Sieger - Daniel Burkhardt ab Juli neuer Trainer 
 
Die Kreisliga-Mannschaft der SG Schmölln/Großstöbnitz erlebte eine Saison, in der man immer in den Abstiegskampf verwickelt war und erst am letzten Spieltag den sicheren Klassenerhalt feiern konnte. Dass durch den Rückzug mehrerer Mannschaften auch Nöbdenitz II und Roschütz II auf den Plätzen 15 und 16 nicht absteigen müssen, wurde erst nach dem letzten Spieltag offiziell.
 
Punkte erst am 4.Spieltag
Nach einer guten Vorbereitung mit 2 Siegen aus 2 Spielen folgten zum Saisonauftakt 3 Niederlagen in Folge (gegen Starkenberg/Dobitschen, Einheit Altenburg und Weißbach). Erst am 4.Spieltag beim SSV Großenstein wurde der erste Saisonsieg gefeiert (3:2). Aber auch im Anschluss lief es nicht besser. Nach weiteren 4 Niederlagen feierte Mike Seidlich, der die Mannschaft jetzt als Trainer betreute und damit die Spielertrainer Marian Kühn und Robin Otto entlastete, im Heimspiel gegen Löbichau den ersten Sieg (3:2). Die letzten Punkte vor der Winterpause holten die Knopfstädter beim SSV Nöbdenitz II, als man einen 1:3-Rückstand noch in einen 4:3-Sieg umbog. Damit stand die Kreisoberliga-Reserve nach 15 Spieltagen mit lediglich 9 Punkten auf Platz 15 der Tabelle. 
 
Deutlich bessere Rückrunde
Im Jahr 2013 spielten die Knopfstädter deutlich stabiler und holten 16 Punkte, was Platz 11 der Rückrundentabelle bedeutet. So konnte auch gegen die Spitzenteams Aufbau Altenburg (2:2) und Ehrenhain II (1:1) gepunktet werden. Mit den Siegen gegen Lok Altenburg (2:1), TSV Windischleuba (3:2), SSV Nöbdenitz II (2:1) sowie dem spektakulären 8:1 am letzten Spieltag gegen den SV Roschütz II endete die Saison versöhnlich, wenn auch nicht zufriedenstellend. So sieht es auch Trainer Mike Seidlich: „Für mich persönlich war es eine tolle Saison, ich habe viele neue Leute kennengelernt und das arbeiten mit den Jungs hat mir wahnsinnig Spaß gemacht. Sportlich war die Leistung durchwachsen. Man hat deutlich gesehen, dass vielen Spielern das Training gefehlt hat, auch wenn das Niveau in den Spielen nicht schlecht war“.
 
Statistik
In den 30 Spielen wurden sage und schreibe 44 Spieler (!) eingesetzt. Dass so das Zusammenspiel leidet, ist sicherlich verständlich. Immer wieder mussten Spieler aufgrund unterschiedlichster Gründe ersetzt werden, was es dem Trainerteam sehr schwer machte, jede Woche eine schlagkräftige Truppe aufs Feld zu schicken. Die meisten Einsätze absolvierte Marian Kühn (29), gefolgt von Kapitän Daniel Wenzel (28), Oliver Kühn (27), Oliver Vincenz und Kenny Bruhn (beide 26).
Bester Torschütze der Knopfstädter war Daniel Wenzel, der 12 Mal ins Schwarze traf. Ihm folgt Kenny Bruhn mit 8 Treffern auf Rang 2, Robin Otto als drittbester Torschütze erzielte 6 Tore.
Die meisten Zuschauer zog das Heimspiel gegen den SV Löbichau an (55). Gegen Weißbach und Windischleuba kamen jeweils 45 Zuschauer.
 
Fair Play
Ein tolles Ergebnis ist der 1.Platz der Mannschaft in der Fair Play-Wertung! Lediglich 23 Gelbe sowie eine Gelb-Rote Karte für Daniel Wenzel stehen nach 30 Spieltagen zu Buche. So sicherte man sich den Platz als fairste Mannschaft mit 130 Punkten vor dem SSV Nöbdenitz II (175 Punkte) und dem SV Ehrenhain II (190 Punkte).
Mit jeweils 3 Gelben Karten führen Michael Albrecht und Oliver Kühn diese teaminterne Wertung an, Reza Hosseini sah zweimal den Gelben Karton.
 
Ausblick
Ab Juli löst Daniel Burkhardt den bisherigen Trainer Mike Seidlich ab und zeichnet sich ab dann für die 2.Mannschaft verantwortlich. Mike Seidlich kann sich somit seinen anderen Aufgaben im Verein besser widmen und diese vorantreiben. Mit dem fleißigen und akribisch arbeitenden Burkhardt, der derzeit seine Ausbildung zum Trainer C-Breitenfußball absolviert, streben die Knopfstädter einen deutlich besseren Tabellenplatz an. Zudem sollen die Spieler aus der 3.Mannschaft besser integriert und die Anzahl der Trainingsteilnehmer erhöht werden. So will der neue Trainer, der von Thomas Wendt unterstützt wird, die Mannschaft voran bringen.
Die Vereine bedanken sich bei allen Spielen und Verantwortlichen für den Einsatz in der letzten Saison und wünschen auch für die Zukunft viel Erfolg!
 

Männermannschaften der SG Schmölln feiern Saisonabschluss


Einen stimmungsvollen Saisonabschluss feierten die Männermannschaften der SG Schmölln/Großstöbnitz in der Ehringsdorfer Brauerei in Weimar-Ehringsdorf. Schon auf der Hinfahrt im großen Bus war die Laune bestens, die auch beim gemeinsamen Abendessen und dem Rundgang durch die Ehringsdorfer Brauerei nicht abriss. So wurden Spieler und Verantwortliche in die Kunst des Bierbrauens eingeweiht – zumindest ein bisschen. In dieser feierlichen Umgebung wurde zudem der neue Sponsorenvertrag zwischen der Brauerei und dem SV Schmölln 1913 unterschrieben, sodass diese fruchtbare Zusammenarbeit fortgeführt wird. Der Dank des Vereins geht an alle Spieler und Verantwortliche, die sich diesen tollen Abend nach einer erfolgreichen Saison verdienten. Die 1.Mannschaft belegte in der Kreisoberliga Platz 5, die 2.Mannschaft in der Kreisliga Platz 3. Zudem wurde die 3.Mannschaft in der 1.Kreisklasse Neunter. 
Wir bedanken uns bei der Ehringsdorfer Brauerei und der Agrarprodukte Schmölln GmbH, die den Abend unterstützten, für diesen tollen Saisonabschluss.
 

AH-Rückblick auf das Spieljahr 2013


Im Jahr 2013 können die AH des SV Schmölln ein positives Ergebnis einfahren. Von 30 angesetzten Spielen fielen 5 Partien aus. In 25 Spielen konnte man 16 mal den Platz als Sieger verlassen. Einmal gab es ein Unentschieden und 8 Niederlagen. Im Juni stand ein besonderes Fest an. Der Verein wurde 100 Jahre alt. Auch die Alten Herren trugen durch ihre Einsatzbereitschaft zum Gelingen bei. Das Spiel gegen die Legenden, am Freitag zum Festauftakt, ging zwar mit 0:4 verloren, aber das tat der guten Laune keinen Abbruch. Es war durch und durch ein gelungenes Fest. Der 20. Vergleich Väter gegen Söhne wurde mit 2:4 verloren. Den höchsten Sieg gab es am ersten Spieltag gegen Neukirchen mit 10:1. Die höchste Niederlage holte man sich bei Jena Pharm mit 3:10 ab. Die meisten Tore (24) erzielte erneut Rene Grundmann. Ein Sportfreund hat es auch in diesem Jahr wieder möglich gemacht, dass alle Heimspiele ordnungsgemäß über die Bühne gingen. Der Dank gilt dem Schiri Dieter Kirmse. Am Ende des Jahres war man reichlich mit Personalproblemen beschäftigt. Zu einigen Langzeitverletzten kamen natürlich auch die ganz normalen Ausfälle (Urlaub / Arbeit usw) hinzu. Aber die Saison wurde dennoch recht erfolgreich zu Ende gespielt.

Statistik
25 Spiele 16 Siege / 1 Unentschieden / 8 Niederlagen
49 Punkte 98:61 Tore

Tore
24 Rene Grundmann
13 Alex Stöber
12 Tino Köhler
11 Andy Packheiser
10 Mike Hußner
6 Axel Herrmann
5 Andreas Schmidtke
4 Mario Götz
4 David Jähler
4 Andreas Schmidtke
3 Mario Östreich
2 Ralf Schams

4 Eigentore des Gegners
Ralf Schams
Alte Herren 

Rückblick Hinrunde 1. Mannschaft


SG SV Schmölln überwintert nach guter Hinrunde auf Platz 3

Rückkehrer René Neumaier erzielte schon 12 Tore 

Für die SG SV Schmölln 1913 endete eine gute Vorrunde mit dem Spielausfall beim FSV Berga. Somit geht die Mannschaft um Kapitän Christian Steinberg mit einem Nachholspiel in die Winterpause. Mit aktuell 33 Punkten aus 16 Spielen stehen die Knopfstädter auf Platz 3 der Kreisoberliga, haben mit 27:17 Toren zudem ein positives Torverhältnis. Somit ist das Saisonziel, Platz 3 bis 5, absolut realistisch zu erreichen.

René Neumaier kehrte nach Schmölln zurück ++ Verletzungspech bleibt

Mit René Neumaier, der nach 2 Jahren bei der BSG Wismut Gera aus der Verbandsliga wieder zu den Knopfstädtern zurückkehrte, haben sich die Rot-Weißen vor Saisonbeginn deutlich verstärkt. Seine Wichtigkeit unterstrich der Rückkehrer mit seinen bisher 12 Toren. Leider blieb den Schmöllnern das Verletzungspech aber treu. Christian Steinberg fiel nach seiner Leisten-OP ebenso aus wie Tim Rauch (vorderer Kreuzband- und Kapselriss), der erst jetzt langsam wieder ins Training einsteigt und mit dem Cheftrainer Mario Östreich in der Rückrunde wieder rechnet. Auch Christopher Senf und Christian Pohl mussten zwischenzeitlich wochenlang ersetzt werden.

Starker Zwischenspurt ohne Gegentor
War schon der Auftakt mit 8 Punkten aus den ersten 4 Spielen ordentlich, so folgte ab dem 5.Spieltag ein atemberaubender Zwischenspurt ohne Punktverlust und Gegentor. Gegen Lucka, Lumpzig, Monstab/Lödla und Nöbdenitz feierte die Östreich-Elf 4 Siege in Folge mit 7:0 Toren, ehe beim 2:1-Heimsieg gegen Ronneburg wieder ein Gegentor hingenommen werden musste. Es folgte das schwächste Saisonspiel mit der 4:0-Niederlage in Fockendorf, auch beim Landesklasse-Absteiger in Niederpöllnitz (2:0) und beim Tabellenzweiten Post SV Gera (3:1) wurde verloren. Dazwischen lag aber der gute Auftritt im Topspiel gegen den SV Rositz (0:0), auch das Derby beim FSV Gößnitz gewannen die Knopfstädter (2:0). Der Rückrundenauftakt gegen Eurotrink Gera wurde ebenfalls erfolgreich gestaltet (4:1).
 
Als einzige Mannschaft zuhause ungeschlagen
Den Grundstein für die gute Tabellenposition legte die SG SV Schmölln 1913 in den Heimspielen, blieb als einzige Mannschaft zuhause ungeschlagen. Von den 8 Heimspielen konnten 6 Partien gewonnen werden, zweimal spielten die Rot-Weißen unentschieden. Aber auch auswärts präsentierte sich das Team ordentlich, gewann 4 Spiele bei einem Unentschieden und 3 Niederlagen.
 

Statistik


Hannes Uhlig Entdeckung der Hinrunde
In den 16 Spielen setzte Cheftrainer Mario Östreich insgesamt 23 Spieler ein. In allen 16 Partien stand lediglich René Neumaier auf dem Platz. In 15 Spielen wurde Daniel Hüttig aufgeboten. Ihm folgen Kapitän Christian Steinberg, Hannes Uhlig und Torwart Oliver Vincenz mit 14 Einsätzen. Hannes Uhlig ist sicherlich die Entdeckung der Hinrunde. Aus der 2.Mannschaft kommend, ist der flinke Außenspieler derzeit aus der Stammformation nicht wegzudenken. Bester Torjäger der Knopfstädter war René Neumaier, der 12 Treffer erzielte und damit hinter Patrick Reichel (17 Tore) auf Platz 2 der Torjägerliste der Kreisoberliga steht. Christian Pohl traf 5 Mal ins Schwarze, Alexander Haß, Roy Jahn und Daniel Hüttig folgen mit 2 Treffern auf Rang 3 der teaminternen Torschützenliste.
 
Fair Play
Eine sehr gute Entwicklung nimmt die Mannschaft weiterhin in der Fair Play-Wertung. Nach dem 2.Platz aus der Vorsaison steht die Östreich-Elf aktuell auf Rang 4. Lediglich Alexander Haß flog mit Gelb-Rot vom Platz. Mit 4 Gelben Karten führt Daniel Hüttig diese Wertung vor René Neumaier, Roy Jahn und Enrico Cepnik (alle 3) an.
 
Zuschauer
In den 8 Heimspielen der SG SV Schmölln 1913 kamen 850 Zuschauer auf den Sportplatz in die Sommeritzer Straße, was einem Zuschauerschnitt von 106 Zuschauern pro Spiel entspricht. Die meisten Zuschauer, nämlich 215, kamen zum Spitzenspiel gegen den SV Rositz.
 
Ausblick 
Mit dem gezeigten Engagement und dem guten Zusammenspiel zwischen den 3 Männermannschaften ist es das Ziel für die Rückrunde, „den 3.Platz zu verteidigen und das Spitzenduo Rositz und Post SV Gera weiter zu ärgern“, wie Mario Östreich unterstrich. „Trotz des kleinen Kaders haben eine sehr gute Hinrunde gespielt, mit der ich absolut zufrieden bin. Die Abwehr hat sich deutlich stabilisiert, nur die Chancenverwertung müssen wir weiter verbessern. Wir haben aus meiner Sicht bisher zu wenige Tore erzielt. Im Winter werden wir wieder hart arbeiten und dann fit in die Rückrunde gehen.“
Den Verein verlassen wird Philipp Böttcher, der arbeitsbedingt nur 3 Spiele in der Hinrunde absolvierte. Der in Zwickau arbeitende Verkäufer wechselt in die Kreisoberliga Westsachsen zur SG Friedrichsgrün. Der Verein dankt Philipp Böttcher für seinen Einsatz in den letzten Jahren und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.
Neu zur SG Schmölln kommt Eric Wagner vom FSV Gößnitz. Spieler und Verein sind sich einig, jetzt liegt es an den Vereinsspitzen, den Transfer über die Bühne zu bringen.
 
Oliver Vincenz
 

SG SV Schmölln beendet Kreisoberligasaison auf Platz 5


Rückkehrer René Neumaier erzielte 19 Tore – Trainerduo Östreich/Stein verabschiedet
 
Für die SG SV Schmölln 1913 endete eine insgesamt ordentliche Saison auf Platz 5 der Kreisoberliga, womit das Saisonziel, Platz 3 bis 5, erreicht wurde. Ärgerlich war der Abfall in der Rückrunde, nachdem die Mannschaft eine tolle Hinrunde spielte und fast über die gesamte Spielzeit auf Platz 3 stand. Mit 48 Punkten aus 30 Spielen und 44:38 Toren war es dennoch die erfolgreichste Saison seit dem Abstieg in die Kreisoberliga.
 
René Neumaier kehrte nach Schmölln zurück ++ Verletzungspech bleibt
Mit René Neumaier, der nach 2 Jahren bei der BSG Wismut Gera aus der Verbandsliga wieder zu den Knopfstädtern zurückkehrte, haben sich die Rot-Weißen vor Saisonbeginn deutlich verstärkt. Seine Wichtigkeit unterstrich der Rückkehrer mit seinen 19 Toren. Zur Winterpause verstärkte zudem Eric Wagner vom FSV Gößnitz die Mannschaft. Leider blieb den Schmöllnern das Verletzungspech aber treu. Über die Saison gesehen fielen Christian Steinberg, Tim Rauch, Christopher Senf, Christian Pohl und Roy Jahn länger aus, womit immer wieder Personalprobleme einher gingen. 
Starke Hinrunde ohne Heimniederlage
War schon der Auftakt mit 8 Punkten aus den ersten 4 Spielen ordentlich, so folgte ab dem 5.Spieltag ein atemberaubender Zwischenspurt ohne Punktverlust und Gegentor. Gegen Lucka, Lumpzig, Monstab/Lödla und Nöbdenitz feierte die Östreich-Elf 4 Siege in Folge mit 7:0 Toren, ehe beim 2:1-Heimsieg gegen Ronneburg wieder ein Gegentor hingenommen werden musste. Auch anschließend wurde fleißig gepunktet, sodass die Mannschaft mit 33 Punkten in die Winterpause gehen konnte. Den Grundstein für die gute Tabellenposition legte die SG SV Schmölln 1913 in den Heimspielen, blieb als einzige Mannschaft zuhause ungeschlagen. Von den 8 Heimspielen konnten 6 Partien gewonnen werden, zweimal spielten die Rot-Weißen unentschieden.
 
Gutes Niveau konnte in Rückrunde nicht gehalten werden ++ Trainerduo verabschiedet
In der Rückrunde ergab sich ein anderes Bild. Aufgrund der anhaltenden Personalprobleme musste immer wieder experimentiert werden, was sich in den Ergebnissen niederschlug. So holte die Mannschaft im Jahr 2014 nur noch 15 Punkte, musste kurz vor Saisonende 4 Niederlagen in Folge einstecken. Vor dem letzten Saisonspiel, was gegen den FSV Gößnitz mit 3:1 gewonnen wurde, verabschiedete der Verein Cheftrainer Mario Östreich und Mannschaftsbetreuer Michael Stein und bedankte sich für die gute Arbeit in den vergangenen Jahren. In die neue Saison geht die 1.Mannschaft der SG SV Schmölln 1913 mit dem Trainerduo Daniel Burkhardt und Thomas Wendt.
 
Statistik ++ René Neumaier mit meisten Einsätzen auch bester Torschütze
In den 30 Spielen setzte Cheftrainer Mario Östreich insgesamt 33 Spieler ein. Die meisten Einsätze, nämlich 28, absolvierte René Neumaier. In 27 Spielen wurden Daniel Hüttig und Christian Steinberg aufgeboten. Ihnen folgen Hannes Uhlig und Torwart Oliver Vincenz mit 26 Einsätzen. 
Bester Torjäger der Knopfstädter war René Neumaier, der 19 Treffer erzielte und damit hinter Patrick Reichel (29 Tore) auf Platz 2 der Torjägerliste der Kreisoberliga steht. Christian Pohl traf 7 Mal ins Schwarze, Maik Müller 5 Mal.
 
Fair Play
Eine sehr gute Entwicklung nimmt die Mannschaft weiterhin in der Fair Play-Wertung. Den 2.Platz aus der Vorsaison bestätigte die Östreich-Elf auch in dieser Spielzeit! Mit 6 Gelben Karten führt Alexander Haß diese Wertung vor Daniel Hüttig (5) an. Stanley Barylla, Enrico Cepnik, Markus Jacobi und René Neumaier kassierten jeweils 4 Gelbe Karten. Lediglich Alexander Haß flog mit Gelb-Rot vom Platz.
 
Zuschauer
In den 15 Heimspielen der SG SV Schmölln 1913 kamen 1521 Zuschauer auf den Sportplatz in die Sommeritzer Straße, was einem Zuschauerschnitt von 101 Zuschauern pro Spiel entspricht. Die meisten Zuschauer, nämlich 215, kamen zum Spitzenspiel gegen den SV Rositz im November 2013. Das Derby gegen den SSV Nöbdenitz zog mit 211 Zuschauern fast ebenso viele Besucher auf den Sportplatz.
 
Rückblick von Mario Östreich
Für Trainer Mario Östreich war es eine „insgesamt gute Saison. Wir haben eine super Hinrunde gespielt, damit kann man mehr als zufrieden sein. Vor allem die Spiele gegen Rositz (0:0) und in Gößnitz (2:0) waren klasse. In der Rückrunde konnten wir dann nicht mehr ans Limit gehen, haben es etwas schleifen lassen. Der 3.Platz wäre aber drin gewesen. Die vielen Verletzten waren wieder einmal ärgerlich, zudem konnten Wagner und Jacobi nur unregelmäßig eingesetzt werden. Dennoch war das Auftreten der Mannschaft überwiegend positiv. Der Abschluss im Derby gegen Gößnitz (3:1) hat noch einmal gezeigt, was mit der Mannschaft möglich ist.“
 










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