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+++ Diese Seiten fungieren im Bereich Fußball nur noch als Archiv +++ aktuelle Infos unter sgschmoelln.de +++



"Licht aus!"










 
SV Schmölln 1913 e.V. - Unser Verein -

Wer hatte Was zu sagen?


Das Wort aus berufenem Munde interessiert immer besonders, daher werden an dieser Stelle Interviews gesammelt.

Das zweite Jahr ist immer schwerer


Gespräch mit Karsten Pitschel, Trainer der Landesligaelf des SV Schmölln 1913

Über die vergangene Premiersaison des SV Schmölln in der Landesliga ist viel geschrieben und gesprochen worden. Dennoch möchte ich Dich bitten ein kurzes Resümee zu ziehen:
K.P.:
Fakt, es war eine hervorragende Saison unserer Mannschaft mit einem unerwarteten 5. Platz. Damit konnte im Vorfeld keiner rechnen. Bei aller Euphorie muss man aber auch sagen, wir hatten auch das nötige Glück eines Aufsteigers, was dazu gehört, um die eine oder andere Begegnung halt für sich zu entscheiden.

Jetzt, vor Beginn der neuen Saison sind bei 4 Abgängen auch wieder 4 Spieler zum Kader gestoßen. Auf welchen Positionen sind diese ursprünglich angesiedelt?:
K.P.:
Jens Haprich vom FSV Zwickau und David Helbig vom FSV Gößnitz sind etatmäßige Mittelfeldspieler. Für das offensive Mittelfeld, eventuell den Angriff wurde Jens Böckel, ebenfalls vom FSV Zwickau, verpflichtet. Das devensive Mittelfeld und die Abwehr wird Falk Sporbert verstärken, welcher ja in Schmölln ein alter Bekannter ist, da er hier das Fussball-ABC erlernt hat.

Einige Fans beklagen, das kaum noch echte Schmöllner in der Mannschaft sind. Wie kann man dieser Entwicklung entgegen wirken?:
K.P.:
Das sehe ich überhaupt nicht so. Mit Mike Hußner, Thomas und Ronny Becker, Christian Steinberg, Alexander Stöber, Andre Bredow und Falk Sporbert schnüren 7 Spieler aus Schmölln ihre Fußballstiefel bei der 1. Mannschaft. Dazu kommen mit Uwe Goerke, Ralf Rieger und David Helbig noch 3 Spieler aus dem nur 7 km entfernten Gößnitz, also auch aus der unmittelbaren Region. Man darf auch nicht vergessen, dass mit dem Landesligaaufstieg die Ansprüche gestiegen sind. Schaut man einmal in die Landesligamannschaften, findet man da kaum noch einen solch hohen Anteil an einheimischen Spielern. Erinnern wir uns an die Landesligazeit des ZFC Meuselwitz, da war der Schmöllner Tino Köhler wohl der einzige Spieler aus der Region. Dennoch hoffe ich, dass auf Grund der guten Nachwuchsarbeit, in 1 bis 2 Jahren auch wieder eigene Talente nachrücken werden.

Die zweite Saison ist immer die schwerere. Wie sehen Deine Ziele für die Saison 2005/2005 aus?:
K.P.:
Ja, diese alte Fussballweisheit trifft wohl zu. Wenn ich jetzt den Klassenerhalt als Saisonziel definiere, wird mir wahrscheinlich Tiefstapelei unterstellt. Dennoch haben wir mit Udo Tautenhahn und Rene Weinert den Weggang zweier überaus wichtiger Spieler zu kompensieren. Der Schmöllner Fussball ist mittlerweile in der Liga bekannt und wird ernst genommen, überraschen können wir keinen mehr. Ich denke ein einstelliger Tabellenplatz wäre ein schöner Erfolg für uns.

Stichwort Rene Weinert. Meinst Du, es war der richtige Zeitpunkt für ihn den Schritt zum Oberligisten nach Meuselwitz zu wagen?:
K.P.:
Mir wäre es lieber gewesen, wenn er noch 1/2-1 Jahr in Schmölln geblieben und körperlich noch etwas stärker geworden wäre. Auch hätte er in Ruhe seine Lehre zu Ende bringen können. Denn, Fakt ist, dass die Anforderungen für Rene jetzt weitaus höher werden. Man darf ja auch nicht vergessen, dass er sich im letzten Jahr auch erst bei uns seinen Stammplatz erspielen musste. Das Talent und die technische Ausbildung hat er auf jeden Fall, nun liegt es einzig an ihm. Ich hoffe, dass er sich beim ZFC durchbeißen kann, dass dies nicht das Ende der Fahnenstange ist und er vielleicht noch den einen oder anderen Schritt weiter schafft. Ich wünsche Rene viel, viel Glück.

Das Gespräch führte Schmierfink

Winter 2006 - Wir warten, dass es endlich losgeht


Bereits von den geplanten Vorbereitungsspielen fielen einige dem Wetter zum Opfer. War dadurch eine ordentliche Vorbereitung überhaupt möglich?
Karsten Pitschel: Die Vorbereitung im Winterhalbjahr ist immer ein Risiko. Die Platzverhältnisse sind allerorts schwierig und die Verletzungsgefahr hoch. Auch sind einige Spieler durch berufliche Gründe nicht immer in der Lage am Training und an Testspielen teilzunehmen. Ich denke dennoch, dass wir eine ordentliche Vorbereitung absolvieren konnten. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.

Nun sind die ersten 3 Punktspiele ausgefallen, und auch am Wochenende in Sonneberg stehen die Chancen sicher schlecht, oder?
Karsten Pitschel: Ich kenne die Platzverhältnisse, welche momentan in Sonneberg herrschen, nicht. Falls der Platz geschleppt werden kann, besteht durchaus die Chance, dass das Spiel stattfindet. Es ist natürlich klar, das es schwierige Bodenverhältnisse werden und viel dem Glück und dem Zufall überlassen bleibt.

Der SV Schmölln hatte einige Verletzte zu beklagen. Kam dir der Ausfall der ersten drei Punktspiele da recht?
Karsten Pitschel: Nein, ich hätte lieber gespielt. Es ist für mich doppelt bitter, wenn an Stelle eines Punktspiels eine Trainingseinheit absolviert wird, und sich dort ein Spieler verletzt. Außerdem muss wieder die Spannung in die Mannschaft. Alles läuft so locker vor sich hin. Es wird Zeit, dass es endlich losgeht.

In Schmölln kursierten in letzter Zeit Gerüchte, dass die tschechischen Spieler aus finanziellen Gründen nicht mehr anreisen würden. Ist da etwas dran?
Karsten Pitschel: Ich weis nicht, woher dieses Gerücht stammt. Ich habe lediglich die Jungs bei ganz schwierigen Wetterverhältnissen abbestellt, um ihnen die beschwerliche Anreise zu ersparen. Immerhin haben ja alle auch Familie. Zu den Testspielen waren Sie da, und wie du siehst waren auch heute zum Training alle drei anwesend. Das Verhältnis ist weiterhin sehr gut. Mitunter sind die drei sogar schon Freitags angereist, wenn Samstags eine Trainingseinheit auf dem Plan stand. Ich kann also die Schmöllner Fans beruhigen, es ist nur ein böses Gerücht, von wem auch immer in die Welt gesetzt.

Der Zeitplan für die Rückrunde wird nun immer enger. Wie siehst du die Schmöllner Chancen diese den Vorstellungen entsprechend über die Runden zu bringen?
Karsten Pitschel: Unser Kader ist arg strapaziert, doch wenn alle mitziehen sind die gesteckten Ziele erreichbar. Das Problem werden die Nachholspiele in der Woche werden. Wir haben viele Schichtarbeiter, welche wochentags Schwierigkeiten haben werden zu den Spielen zu kommen. Immerhin sind wir ja hier im Amateurbereich. Ich hoffe dass es dadurch keine Wettbewerbsverzerrung gibt. .

Sommer 2006 - Das Ziel der Reserve heißt Bezirksliga


FC Amberg-Rückkehrer Mario Östreich neuer Spielertrainer der Schmöllner Reserve

Der Buschfunk hatte schon längere Zeit vermeldet, dass die 2. Mannschaft des SV Schmölln die Kreisligasaison 2006/2007 unter neuer Leitung angehen würde. Nun ist es amtlich, neuer Trainer der Schmöllner Reserve ist Mario Östreich, welcher zuletzt in Bayern beim FC Amberg aktiv war. Grund genug, bei Sportfreund Östreich einmal genauer nachzufragen.


Die meisten werden es wissen, dass du kein waschechter Bayer, sondern ein Schmöllner bist, doch für alle anderen wären sicher ein paar persönliche Eckdaten interessant. Wie verlief dein sportlicher Werdegang bisher?
Ja, Schmölln ist für mich kein Neuland, denn immerhin bin ich hier aufgewachsen. Hier liegen auch meine fußballerischen Wurzeln, da ich die ersten Schritte beim Schmöllner Verein machte und hier die Nachwuchsmannschaften durchlief. 1990 führte mich mein Weg nach Bayern, wo ich 7 Jahre bei DJK Ensdorf in der Landesklasse kickte. Danach spielte ich bis 2003 beim FC Amberg in der Landesliga. 2004 übernahm ich dann die dortige 2. Mannschaft als Spielertrainer. Mit einer sehr jungen Mannschaft gelangen uns dort recht passable Ergebnisse. Zwei dritte und ein vierter Platz zeigten, dass wir in der Kreisliga im Vorderfeld präsent waren.

Nun bist du seit Dezember in deine Heimat zurückgekehrt und ab der neuen Saison auch wieder beim SV Schmölln aktiv. Wie siehst du die Aufgabe des Trainers der Schmöllner Reserve?
Es ist eine sehr reizvolle Aufgabe für mich, denn im Schatten der erfolgreichen Thüringenligaelf muss auch bei der 2. Mannschaft Bewegung rein. Der Klassenunterschied zwischen den beiden Teams ist zu groß. Das liegt wohl auch daran, dass die Verbindung im Verein, zwischen 1. Mannschaft, 2. Mannschaft und A-Junioren in den letzten Jahren nicht eng genug war. Hier möchte ich auf jeden Fall zu einer Verbesserung beitragen. Meine Gespräche mit Vereinspräsident Klaus Bredow und dem Trainer der 1. Mannschaft Karsten Pitschel gingen auch in diese Richtung und werden hoffentlich auch auf fruchtbaren Boden fallen.

Das bringt uns auch gleich zur nächsten Frage. Welche Ziele, welche Aufgabenstellung siehst du für dein neues Traineramt?
Mittelfristig ist dies ganz klar der Aufstieg in die Bezirksliga. Das wird uns sicher nicht gleich gelingen, doch das Potential steckt in der Mannschaft. Ich habe keinen Bock darauf, mit der Mannschaft auf Jahre um Platz 8 oder 9 in der Kreisliga zu spielen. Eine fast noch wichtigere Aufgabe sehe ich aber darin, junge Spieler wie Maik Müller, Renè Neumaier, Christian Steinberg, Markus Meuschke u.a. an die 1. Mannschaft heranzuführen und sie für Einsätze in der Thüringenliga fit zu machen.

Du hast die Elf ja in ihren letzten Spielen beobachten können. Wo siehst du die Stärken und Schwächen, wo ist Handlungsbedarf?
Die technischen Voraussetzungen sind auf jeden Fall gut. Die Mannschaft ist jung, durchaus vergleichbar mit meiner letzten Elf. Defizite liegen meiner Meinung nach im defensiven Bereich. In Punkto Kondition werde ich versuchen meine Truppe soweit zu formen, dass sie in den letzten 20 Minuten noch eine Schippe drauf legen kann. Die jungen Spieler müssen sich klar sein, dass sie Verantwortungen übernehmen müssen. Im Mittelfeld werde ich als Spielertrainer versuchen meinen Jungs die nötige Sicherheit zu geben. Ich bin überzeugt, dass, wenn alle an einem Strang ziehen, unser Ziel machbar ist und das Schmöllner Publikum Bezirksligafußball sehen kann.



Sommer 2006 - SV Schmölln startet in die Vorbereitung


Am 12.7. begann für den Thüringenligisten SV Schmölln die Vorbereitung auf die neue Saison. Zum Trainingsauftakt sprachen wir mit dem Trainer Karsten Pitschel.

Der SV Schmölln startet nun bereits in sein 3. Thüringenligajahr. Wie sieht dein persönliches Resümee des vergangenen Spieljahres aus?
Karsten Pitschel: Erst einmal war ich mit dem 7. Tabellenplatz sehr zufrieden, zumal wenn man bedenkt, dass wir doch besonders zu Beginn der Rückrunde mit argen Verletzungsproblemen zu kämpfen hatten. Wenn man es kritisch sieht, muss man allerdings auch sagen, dass es uns kaum gelungen ist einmal über 90 Minuten guten Fußball zu spielen sondern meist nur 60-70 Minuten. Hätten wir hier ab und an die nötige Konstanz gezeigt wäre auch Platz 6 oder besser drin gewesen. Hier gilt es den Hebel anzusetzen um in der neuen Saison erfolgreich zu bestehen.

Ein Abschalten vom Fußball gab es ja wohl in den letzten Wochen nicht, die WM war ja allgegenwärtig. Wie hat die Mannschaft die Sommerpause verbracht?
Karsten Pitschel: Als erstes nutzte die Mannschaft die Gastfreundschaft unserer tschechischen Spieler und weilte einige Tage in Prag. Dann wurde natürlich die WM intensiv verfolgt. Einige Spieler gehörten zu den Glücklichen welche Karten für ein Spiel ergattern konnten. Andere weilten auf den Fan-Meilen des Landes in Leipzig, Berlin und sogar in Hamburg. Ich selbst hatte die Gelegenheit mit einigen Spielern ein überaus interessantes Fußballforum in Leipzig zu besuchen, bei welchem Thomas Helmer und Steffen Freund Rede und Antwort standen. Hier geht der Dank an meine Schwester Heike, welche die Karten für diese Veranstaltung organisieren konnte.

In der Sommerpause kochte die Gerüchteküche in Schmölln auf Hochtouren. Von Spielerabgängen war die Rede, über eventuelle Neuzugänge wurde spekuliert. Wie sieht es nun in der Realität damit aus?
Karsten Pitschel: Der Kader bleibt im Großen und Ganzen zusammen. Falk Sporbert hat seine Laufbahn beendet, bleibt mir aber glücklicherweise als Co-Trainer erhalten. Zum heutigen Trainingsauftakt waren 5 neue Spieler anwesend. Namen möchte ich aber erst nennen, wenn die Spielerlaubnis erteilt ist und ich ihren Spielerpass in den Händen halte. Es wäre sonst unfair den bisherigen Vereinen gegenüber. Auch alle drei tschechischen Spieler bleiben, entgegen manchen Gerüchten im Verein. Petr Podlesak hat noch Urlaub, aber Tomas Vavra und Petr Bartejs sind zum Spiel in Lucka bereits da.

Gesetz dem Fall, es läuft alles wie geplant, verfügst du über einen 23-köpfigen Kader. Was kann man diesem zutrauen?
Karsten Pitschel: Es wäre das erste mal, dass wir jede Position doppelt besetzt haben. Ein glücklicher Umstand, denn das würde den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft fördern und sicher eine Leistungssteigerung nach sich ziehen. Unser Saisonziel ist klar definiert ein einstelliger Tabellenplatz. Sicher wird es nicht einfach, denn gleich das Auftaktspiel müssen wir beim bärenstarken Aufsteiger Geisa bestreiten. Auch das zweite Auswärtsspiel in Nordhausen ist gleich ein Hammer. Aber es gibt in der Thüringenliga keine leichten Aufgaben und auch wenn diese ersten Spiele nicht den gewünschten Erfolg bringen lassen wir uns nicht beunruhigen. Ich vertraue auf die Stärke meiner Mannschaft und bin durchaus optimistisch. Wir werden sehen. Vorerst möchte ich dem SV Großstöbnitz meinen Dank aussprechen, da wir deren Platz in der Vorbereitung im Training nutzen können. Dies ist eine Geste, welche in der heutigen Zeit nicht unbedingt selbstverständlich ist. Das gleiche gilt natürlich auch für den Weißbacher SV, welcher der 2. Mannschaft diese Möglichkeit einräumt.

Winter 06/07 - Interview mit Trainer Andrè Barylla


Die Mannschaft zieht mit

Einen gelungenen Einstand feierte mit dem 2:0-Sieg über Nordhausen der Schmöllner Trainer Andrè Barylla. Grund genug, beim Neu-Coach nachzufragen, wie er die Vorbereitungsphase und den Saisonstart beurteilt.

Das schwere Auftaktspiel gegen Wacker Nordhausen wurde verdient gewonnen. Die Fans waren zufrieden, der Trainer auch?
A.B.:
Bis auf die ersten zehn Minuten der beiden Halbzeiten war ich mit der gesamten Mannschaftsleistung zufrieden. Wir sind etwas schwer in das Spiel hinein gekommen. Zudem weiß man in einem solchen Auftaktspiel auch nicht, wo man leistungsmäßig steht. Natürlich gibt es auch einen Kritikpunkt, denn nach der überzeugenden ersten Halbzeit sind wir nicht gut aus der Kabine gekommen. Darüber muss ich mit der Mannschaft auch noch einmal reden, das kann so nicht sein. Knackpunkt war die Parade Steffen Mehlhorns bei der Großchance der Wackeraner kurz nach Wiederbeginn. Deshalb übernahm Andrè Hertsch dann auch die Manndeckerposition und erfüllte diese ordentlich. Mehr haben wir nicht zugelassen. Die Mannschaft hat sich den Sieg verdient, da sie in der Vorbereitung ordentlich Trainert hat. Mehr konnten wir mit der in dieser Klasse zur Verfügung stehenden Zeit nicht tun. Doch die Jungs haben sich nach den 6 schweren Vorbereitungswochen selbst belohnt.

Das bringt uns die Überleitung zur zweiten Frage. Welches Resümee ziehst Du aus der Vorbereitung?
A.B.:
Auch wenn der Eine oder Andere wegen Urlaub fehlte, haben doch alle mitgezogen. Das muss man aber auch erwarten, denn sonst kann man in der Thüringenliga nicht bestehen. Die 5. Liga ist stark besetzt und die Tatsache, dass der SVS hier spielt ist schon bemerkenswert. Leider wird dies nicht von allen anerkannt. Fakt ist, unsere Spieler müssen in jedem Spiel an ihre Grenzen gehen, um die Klasse zu halten. 80 oder 90 Prozent reichen da nicht aus. Meine Aufgabe ist es, dies den Jungs Woche für Woche klar zu machen.

Ein paar bekannte Gesichter fehlten im Aufgebot. Gibt es Verletzungsprobleme?
A.B.:
Leider ist Tobias Zapp schon seit langem verletzt. Ich kann zwar sein Leistungsvermögen nicht einschätzen, da ich ihm im Training noch nicht sehen konnte, doch habe ich von meinen Trainerkollegen viel gutes über ihn gehört. Schade ist auch, dass bei Thomas Becker, welcher sich in der Vorbereitung voll reingekniet hatte, 10 Tage vor dem Start gesundheitlichen Problemen auftraten. Er hätte ansonsten auch seine Chance gehabt von Beginn an zu spielen. Auch steht mir André Bredow nicht mehr zur Verfügung. Er hatte seit seiner schweren Verletzung vor zweieinhalb Jahren immer wieder Probleme und musste ständig pausieren. Quasi musste er immer wieder mit einer neuerliche Vorbereitung anfangen. Daher hat er sich entschieden das halbe Jahr zumindest komplett auszusetzen. Alle anderen sind fit und das wird auch hoffentlich so bleiben, denn so dick ist unser Kader nicht.

Wie steht es um Christoph Leube?
A.B.:
Christoph hat den Verein verlassen. Wir haben ihm in Absprache die Freigabe erteilt, da er ja nur sporadisch zum Training oder zu den Spielen erschien. Im Prinzip war auf ihn kein Verlass, und solche Spieler nützen uns am Ende nichts. Fußball ist ein Mannschaftssport, und da muss auch eine gewisse Disziplin herrschen. Dennoch denke ich, dass es uns mit den zur Verfügung stehenden Kader gelingt eine ordentliche Rückrunde zu absolvieren.
Dazu wünschen wir auf jeden Fall VIEL GLÜCK!

Das Gespräch mit Andrè führte der Schmierfink

Sommer 2007 - Interview mit SVS-Trainer Falk Sporbert


Bislang hat der SV Schmölln mit Haprich, Stöber, Pinder, Hertzsch und Pafel fünf Abgänge gemeldet und mit Maik Wegner lediglich einen Zugang präsentieren können. Wie willst Du als Trainer diesen Aderlass kompensieren?
Wie es zur Zeit aussieht, wird Christian Pafel doch in Schmölln bleiben. Dennoch ist der Abgang der anderen Spieler auf die Schnelle sicher nicht zu kompensieren. Doch innerhalb der ersten Mannschaft ist ein Umbruch, hin zu einer jüngeren Mannschaft geplant, um langfristig wieder mehr den eigenen Nachwuchs zu fördern. Durch die Umstrukturierungen in den Staffeleinteilungen nach der Saison 07/08 ist dies jetzt ein guter Zeitpunkt. Sicher ist bei den Fans eine gewisse Geduld gefragt. Unsere Bemühungen um junge Spieler aus der Kreisliga stießen leider auf wenig Interesse und für unsere eigenen Jungs wird es ein großer Sprung, von der Landesklasse A-Junioren zur Thüringenliga der Männer. Dennoch werden einige Talente mit trainieren und ihre Chance erhalten. So wollen wir versuchen langfristig wieder attraktiven Fußball bieten zu können. Das Gerüst Podlesak, Hußner, Merkel und Bartejs muss daher noch mehr auf die Jungen einwirken und führen als bisher.

Wird der Kader überhaupt ausreichend groß sein, denn neben den Genannten fehlen ja, im Vergleich zum Vorjahr auch noch Christoph Leube, welcher während der Saison den Verein verließ, und Andrè Bredow, welcher seine Fußballschuhe verletzungsbedingt an den Nagel hängen musste?
Der Kader ist sehr, sehr dünn und wir brauchen schon etwas Glück um möglichst keine großen Verletzungen zu kassieren. Aber ich sehe auch die Chance, dass die Spieler wieder als Truppe zusammenwachsen. Im Prinzip die Gelegenheit zu unseren früheren Tugenden zurück zu finden. Ohne Stars, welche ja am Ende auch nicht das hielten, was man sich von ihnen versprochen hatte. Ich werde mit allen Spielern auch Einzelgespräche führen, und die Fans können sicher sein, dass wir über 90 Minuten alles geben werden.

Du wirst ja in Schmölln als überaus sympathischer Typ geschätzt, aber viele trauen Dir nicht das Durchsetzungsvermögen zu, um als Trainer in dieser schwierigen Situation zu bestehen. Was kannst Du diesen Kritikern entgegen halten?
Ich kann schon, wenn nötig, schon den Kumpeltyp beiseite lassen. Auch das Training wird nicht jedem Spaß machen. Fakt ist, Erfolg können wir nur über die Mannschaft haben. Spieler, welche sich dem gemeinschaftlichen Ziel nicht unterordnen, werden bei mir keine Chance haben.


Das Gespräch führte

SVS-Debakel in Meuselwitz


Nach der deftigen 0:9-Klatsche in Meuselwitz stehen den meisten SVS-Fans doch mächtige Sorgenfalten auf der Stirn. Sicher hatte man mit einer Niederlage gerechnet, sicher auch mit einer etwas deutlicheren als im Winterhalbjahr (1:3), aber das 0:9 vom Wochenende war nun doch etwas heftig für den Schmöllner Anhang.

0:9 in Meuselwitz, hat da der Trainer überhaupt noch Lust sicht zu äußern?
Warum nicht. Für mich hat die Partie schon einige Rückschlüsse gegeben. Der ZFC hat gezeigt, dass er in der Oberliga mit Sicherheit ein Wörtchen mitreden wird. Mir ist klar geworden, auf welchen Positionen man einige Spieler nicht einsetzen kann. Maik Wegner z.B. ist eher ein Spielertyp wie Renè Weinert, für den offensiven Bereich, aber nichts für die Defensive. Für solche Erkenntnisse sind Vorbereitungsspiele da und man lernt daraus. Das ist Sinn und Zweck der Sache.

Sommer 2007 - Interview mit Mike Hußner, Kapitän des SV Schmölln 1913


Der SVS-Kader ist im Vergleich zu den Vorjahren so dünn wie noch nie, und zudem offensichtlich mit vielen jungen, unerfahrenen Spielern gespickt. Siehst Du darin ein ernsthaftes Problem für den Verlauf der Saison?
Es wird mit Sicherheit eine sehr, sehr schwere Saison, doch so schlimm sehe ich die Situation nicht. Mit Steffen Mehlhorn, Petr Podlesak, Ralf Rieger und Marcel Merkel haben wir erfahrene Leute in der Abwehr stehen. Sicher müssen wir hoffen, dass es keine großen Ausfälle gibt. Das Mittelfeld muss umso mehr laufen, laufen, laufen. Hier können die Jungen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Wem, von den Jungen, traust Du den kurzfristigen Sprung in die 1. Mannschaft zu?
Von den neu dazu Gestoßenen haben für meine Begriffe vor allem Enrico Cepnik und Sebastian Walter gute Voraussetzungen. Dennoch wird es für alle ein großer Sprung, welcher zum Teil auch nur über gute Leistungen in der zweiten Mannschaft geschafft werden kann. Dazu gehört auch, ab und an mitfahren und die Bank drücken. Diesen Weg mussten wir "Alten" auch gehen. Ich hoffe, dass alle selbstkritisch genug sind, dieses Verständnis aufbringen und nicht die Lust verlieren.

Mit der veränderten Situation im Kader und dem kritischen Blick der Schmöllner in der jetzigen Situation hat es sicher auch der Trainer nicht leicht, oder?
Kritiker wird es immer geben. Fakt ist, dass ein Schnitt gemacht werden musste und der Trainer nichts zu verlieren hat. In dieser Situation hätte es auch jeder andere, scheinbar namhafte Trainer schwer. Falk Sporberts Vorteil ist, dass er für einen Großteil der Spieler unbekannt ist und er, je nach Aufstiegsregelung, vielleicht zwei Jahre Zeit hat eine Mannschaft aufzubauen.

Die Vorbereitungsergebnisse waren eher nicht nach dem Geschmack der SVS-Fans. Wie sieht dies er Kapitän?
Gegen Sokolov war ich mit dem Spiel und dem Ergebnis zufrieden, da wir gerade in der ersten Vorbereitungswoche waren und unsere tschechischen Zweitligagäste bereits mitten in der Vorbereitung steckten. In Mülsen waren wir spielerisch und läuferisch überlegen und gestatteten den Hausherren, glaube ich, nur eine Chance. Freilich waren wir dann in Meuselwitz, mit einigen Ausfällen, spielerisch völlig unterlegen. Mit zunehmender Spieldauer kam hinzu, dass nach 4-5 Gegentoren die Moral verloren ging. Auch wenn es nicht nach den Geschmack der Fans war, war es dennoch für uns eine gute Trainingseinheit.

Apropos Fans, was erwartest Du vom Schmöllner Publikum im 4. Thüringenligajahr?
Dieses Spieljahr wird auch für uns sehr interessant. In diesem Jahr wird es sich zeigen, wie es um die Treue unserer Fans bestellt ist, wenn es vielleicht nicht ganz nach Plan läuft und der eine oder andere Punkt fehlt. Wir werden unser Bestes geben und zeigen, dass wir zum Verein stehen. Das sollten unser Fans auch tun.

Sommer 2007 - Junger Nobitzer will`s wissen


Neuzugang mittlerweile längst integriert
Mit Beginn der neuen Saison hatte der Thüringenligist SV Schmölln zwar einige Abgänge, aber außer den eigenen Nachwuchskickern nur einen Neuzugang zu vermelden. Dieser passt mit seinen gerade einmal 20 Jahren nahezu ideal zu den Schmöllner "Fohlen". Seinem Alter entsprechend locker stand er auch den Fragen bereitwillig Rede und Antwort.
Für die Schmöllner bist Du ein eher unbeschriebenes Blatt. Was gibt es vorab an persönlichen Mike-Wegner-Daten zu übermitteln?
M.W.:
Nichts spektakuläres, ich wurde am 03.04.87 in Altenburg geboren, wohne in Nobitz, bin Lagerist und ledig. Fußball spiele ich seit 1993, also seit meinem 6. Lebensjahr.
Wo hast Du Deine Fußballschuhe bisher geschnürt?
M.W.:
Begonnen habe ich beim FC Altenburg. Über Motor Altenburg kam ich zum ZFC Meuselwitz und nun letztendlich zum SV Schmölln.
Du warst der einzige Neuzugang von Außerhalb. Während andere den Verein in einer schwierigen Phase verließen, wagtest Du den Schritt zum SVS. Wie kam es dazu?
M.W.:
Ausschlaggebend war mein Vater, welcher mir den Vorschlag machte, beim Thüringenligisten meine Chance zu suchen. Er stellte auch die ersten Kontakte her, und nach einem Probetraining, welches mir gut gefallen hat, viel der Schritt nicht schwer, zumal Schmölln ja in unmittelbarer Nähe zu Nobitz liegt.
Kannst Du beim SVS wenigstens auf Deiner Lieblingsposition spielen?
M.W.:
Meine Lieblingsposition ist schon offensiv, aber eigentlich hinter den Spitzen.
Da spielt aber momentan Petr Bartejs?
M.W.:
Naja (schmunzelt), Sturm ist auch ok.
Inmitten dieser Umbruchphase beim SVS, was ist da Dein Ziel für diese Saison?
M.W.:
Da gibts nur eins, gemeinsam mit der Mannschaft den Klassenerhalt schaffen. Etwas anderes steht momentan nicht zur Debatte. Dafür werden wir alles tun.
Die Integration ins Team scheint Dir augenscheinlich nicht schwer gefallen zu sein, oder?
M.W.:
Nein, das war kein Problem. Ich bin gut aufgenommen worden, und habe keine Probleme. Was mir allerdings auffällt, ist, dass es keine ausgesprochene Führungspersönlichkeit gibt. Mike Hußner, Marcel Merkel oder Jörg Böckel sind zwar Respektspersonen, aber vielleicht fehlt einer, der innerhalb der Mannschaft mal richtig Druck macht.

Bleibt zu hoffen, dass sich für den jungen, sympathischen Nobitzer die Fußballträume in Schmölln erfüllen. Das Talent um sportlich erfolgreich zu sein hat er auf jeden Fall und auch menschlich scheint er gut ins Schmöllner Team zu passen. Die besten Voraussetzungen für eine schöne Fußballgeschichte sind also gegeben und müssen nur noch genutzt werden.

Das Gespräch mit Mike Wegner führte der

Es gibt nur ein Ziel: Die Klasse zu halten!


Kurz vor dem Rückrundenstart gegen Wacker Nordhausen stand ein optimistischer Trainer des SV Schmölln 1913, Falk Sporbert, den fragen von Oliver Vincenz Rede und Antwort:

Im Winter haben mit Jörg Böckel und Tobias Zapp 2 Spieler den Verein verlassen, die sich sportlich verschlechtert haben. Warum konnten diese Spieler nicht gehalten werden?

Falk Sporbert: Tobias Zapp ist ohne Zweifel ein Riesentalent. In seinem ersten Jahr in Schmölln hatte er viel Verletzungspech, entwickelte sich aber in der Hinrunde zum Stammspieler und war sehr wichtig für die Mannschaft. Er hat mit seinen erst 20 Jahren aber noch nicht ganz begriffen, was für ihn fußballerisch das Beste ist und zieht es jetzt wieder vor, beim SV Löbichau in der Kreisliga zu spielen. Für mich unverständlich, aber alle Überredungsversuche scheiterten. Bleibt zu hoffen, dass er sich später nicht darüber ärgert, diesen Weg zurück gegangen zu sein.

Und Jörg Böckel?

Jörg war ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft, hat aber aus meiner Sicht den Weg nach Altenburg gewählt, weil er dort mit dem Umfeld besser zurecht kommt. Wir müssen jetzt damit leben, auch wenn es weh tut.

Dafür sind mit Michael Zacher und Falko Broda 2 Spieler aus Altkirchen gekommen. Wo sehen sie ihre Rollen?

Der Sprung aus der 1.Kreisklasse in die Landesliga ist für beide gigantisch. Beide müssen sich noch an Geschwindigkeit sowie Spielverständnis gewöhnen, aber vor allem bei Michael Zacher denke ich, dass er sich durchaus einen Stammplatz erkämpfen kann. Bei Falko Broda müssen wir noch abwarten, da er in der Vorbereitung verletzt war und den Rückstand erst aufholen muss. Wir werden aber beiden Zeit geben, sich einzugewöhnen, denn sie werden in der Rückrunde noch wichtig sein.

Die Vorbereitung verlief insgesamt recht gut. Gibt es positive oder negative Überraschungen?

Die Ergebnisse in den Testspielen sind zweitrangig, aber vor allem die Spiele gegen Sokolov und Pößneck waren Anhaltspunkte für die Rückrunde und gerade in diesen Spielen habe ich gesehen, dass wir zu guten Ergebnissen kommen können, wenn wir unser Spielsystem diszipliniert durchziehen. So sehe ich auch gute Chancen, in der Landesliga verbleiben zu können.

Im Umfeld gibt es immer wieder Spekulationen über die Bezahlung der tschechischen Spieler. Ist das ein Faktor, der sich negativ auf die Rückrunde auswirken kann?

Nein, absolut nicht.

Schmölln startet am Wochenende mit einem Heimspiel gegen Nordhausen. Was erwarten sie sich davon und welche Ziele verfolgen sie in der Rückrunde?

Es gibt nur Ziel: die Klasse zu halten! Für mich zählt nur der 13.Platz. Der Auftakt gegen Nordhausen wird sehr schwer, da ich 3 Stammspieler ersetzen muss. David Helbig ist bei der Bundeswehr, René Neumaier ist verletzt und Mike Wegner ist aufgrund der 5.Gelben Karte gesperrt. So setze ich auf die Leute dahinter, die sich jetzt zeigen und in die Mannschaft hineinspielen können.

Zum Abschluss noch ein Wort zu Mario Östreich, den sie als Libero reaktiviert haben.

Mario habe ich in die Mannschaft geholt, weil ich mir denke, dass er mit seiner spielerischen Klasse und Übersicht den Liberoposten spielen kann. Ich traue auch Petr Podlesak oder anderen Spielern diese Position zu, doch diese brauche ich im Kreativspiel auf anderen Positionen. Mit dieser Besetzung werden wir jetzt die Rückrunde spielen.

Das Interview führte Oliver Vincenz

Sommer 2008 - Trainerstimme


Sie haben in Ihrer ersten Saison als Trainer in Schmölln mit einer sehr jungen Mannschaft gearbeitet. Waren Sie teilweise selbst überrascht, was dieses junge Team geleistet hat?

Auf jeden Fall. Wir konnten nicht davon ausgehen, am Ende auf Platz 9 zu stehen. Uns war klar, dass wir von Anfang an gegen den Abstieg spielen und das hat sich bewahrheitet. Am Ende war auch das Torverhältnis für den einstelligen Tabellenplatz entscheidend. Insgesamt darf ich meiner Mannschaft aber eine Riesen-Leistung bescheinigen, ohne Abstriche.

Nachdem man zwischenzeitlich gar auf einen Abstiegsplatz rutschte, wie nervös wurde das Umfeld des Vereins?

Überhaupt nicht nervös! Ich habe über die gesamte Saison immer in Ruhe arbeiten können, sodass sich von außen auch kein Druck aufbauen konnte.

Besonders spannend verlief der Zweikampf an der Spitze der Landesliga zwischen RW Erfurt II und Schott Jena, in dem sich Erfurt erst am letzten Spieltag mit einem Sieg in Schmölln durchsetzte. Jena verspielte dabei an den letzten 2 Spieltagen einen 5 Punkte Vorsprung. Wie hat man diesen Zweikampf aus der Ferne beobachtet?

Mit Sicherheit waren dies mit Abstand die zwei spielstärksten Teams, vielleicht Gotha noch mit einbegriffen, die aber zu unkonstant waren. Am Ende war aus meiner Sicht ausschlaggebend, dass der Kader von Erfurt II breiter besetzt war, was natürlich auch an der guten Nachwuchsarbeit liegt. Somit haben sie verdient die Meisterschaft gewonnen, wobei man sich einen 5 Punkte Vorsprung 2 Spieltage vor Schluss eigentlich nicht mehr nehmen lassen darf. Aber Fußball ist manchmal knüppelhart.

Wie beurteilen Sie die Qualität der Landesliga im Vergleich zu den Vorjahren insgesamt?

Ich habe schon mehrfach gesagt, dass die breite Masse der Liga ein ähnliches Niveau aufweist wie 6, 7 Teams aus der Landesklasse. Einige Mannschaften aus der Landesklasse könnten vom Niveau her in der Landesliga spielen, aber wie Motor Altenburg wieder bewiesen hat, ist das Aufsteigen schwieriger als die Klasse dann zu halten.

Mit den 3 Aufsteigern Gera Süd, SG Rudisleben/Arnstadt und SV Borsch bereichern jetzt Mannschaften die Landesliga, die stärker einzuschätzen sind als die Aufsteiger des letzten Jahres. Sehen Sie das ähnlich?

Das muss man ja so sehen, da zwei Aufsteiger gleich wieder abgestiegen sind (Motor Zeulenroda und Union Mühlhausen). Gera Süd habe ich beobachten können, sie haben sich zurecht in der Landesklasse behauptet, da es eine sehr homogene und kompakte Mannschaft ist. Rudisleben/Arnstadt hat immer um den Aufstieg gespielt, jetzt haben sie es geschafft und werden mit sehr viel Schwung in die Landesliga kommen. Nicht zu unterschätzen ist der SV Borsch. Wer Motor Altenburg in der Relegation distanziert, den muss man sehr ernst nehmen.

Gleich am ersten Spieltag kommt eben dieser SV Borsch in die Sommeritzer Straße. Was erwarten Sie da von ihrer Mannschaft?

Erst einmal bin ich froh, dass wir ein Heimspiel haben. Es ist immer wichtig, in die Saison mit einem Dreier zu gehen und gegen einen Aufsteiger sind die Chancen ganz gut. Diese sollten wir auch nutzen!

Wen sehen Sie in der neuen Saison als Staffelfavoriten, da kein Team aus der Oberliga abgestiegen ist?

Ob Schott Jena wieder so eine starke Serie spielt, müssen wir mal abwarten. Aber ich geh davon aus, dass in dieser Saison Wacker Gotha eine große Rolle spielt.

In der gesamten Landesliga ist der Zuschauerschnitt etwas gestiegen, in Schmölln aber sind die Zahlen mit durchschnittlich 167 Zuschauern nicht zufriedenstellend. Wo sehen Sie die Ursachen und was kann man gegen diesen Zuschauerschwund machen?

Das ist schwierig zu sagen, aber es gibt derzeit für viele Menschen größere Probleme, als am Samstag Nachmittag 3,50 Euro für ein Thüringenligaspiel zu bezahlen. Das kann aber nicht der Grund alleine sein. Niveauschwankungen gibt es immer, aber ich hoffe, dass wir wieder eine Tendenz nach oben haben werden. Wir haben jetzt wieder viel mehr einheimische Spieler in der Mannschaft als noch vor Jahren, was hoffentlich dazu beiträgt, dass sich auch die Schmöllner besser damit identifizieren können.

Sicherlich war auch die Zielstellung Oberliga, von der einige vor der letzten Saison sprachen, nicht förderlich.

Mit Sicherheit nicht. Aber ich denke, dass wird in Zukunft beim SV Schmölln nicht wieder ein Thema werden, da die Landesliga für unseren Verein einen Grenzwert darstellt. Es bleibt auch in Zukunft nur das Ziel, die Thüringenliga zu halten.

Es gab in der vergangenen Saison lediglich einen Feldspieler, der jede Minute in der Landesliga auf dem Platz stand. Wissen Sie, wer das war?

Marcel Merkl!

Richtig. Was denken Sie über ihn?

Marcel hat sich hier relativ schnell zum Stammspieler entwickelt und über viele Jahre sein Potential gezeigt. In der vergangenen Saison hat er das abgerufen, was ich von ihm verlange. Er hat auch als Typ auf die jüngeren Spieler eingewirkt und in den Spielen seine Leistung gebracht. Ich habe es auch erst zwei Spieltage vor Schluss erfahren, von ihm selbst (lacht), dass er kurz davor steht. Es zeichnet ihn aber aus, dass ich nie einen Gedanken daran verschwendet habe, ihn auszuwechseln.

Jetzt geht die Mannschaft ohne größere Veränderungen in die neue Saison. Was erwarten Sie von den einzelnen Akteuren?

Ich denke, dass sich einige aufgerückte A-Junioren Spieler einen Platz in der Mannschaft erkämpfen können. Die Ansätze sind da, jetzt liegt es an jedem selbst, wie sie auch in der Breite den Anschluss finden. Aber gerade Christopher Senf, Alex Schwenk, Nico Philipsen und Paul Schwenk haben die Chance, den Kader in der Quantität zu verbessern. So eine Saison wie die Vergangene, in der wir mit 16,17 Spielern in die Saison gegangen sind, können wir uns nicht wieder leisten. Wir hatten Glück, von großen Verletzungsproblemen verschont geblieben zu sein und dieses Quäntchen Glück brauchen wir auch jetzt wieder, auch wenn wir in der Breite besser besetzt sind. Dazu wird uns der Rückkehrer von Motor Altenburg, Alex Stöber, wieder verstärken und ich denke, dass Oliver Vincenz der nötige Rückhalt für uns ist. Insgesamt bin ich ziemlich optimistisch, was die neue Saison betrifft. Zu diesem Punkt möchte ich noch sagen, dass es mir sehr wichtig ist, dass alle Spieler innerhalb der Mannschaft Verantwortung übernehmen. Dabei lege ich auch auf vermeintlich kleine Dinge wie beispielsweise einen Spieler vom Dienst wert.

Bei den Sündern der Liga taucht lediglich René Neumaier mit zwei Gelb-Roten Karten auf. Was ist das Erfolgsgeheimnis für die gute Disziplin in der Truppe?

Ich lege großen Wert auf Disziplin. Natürlich soll mit einer gesunden Härte gespielt werden, aber es gibt einfach Dinge, mit denen ich nicht einverstanden bin. Gelbe Karten für Schiedsrichterbeleidigung oder ähnliches haben im Fußball noch nie etwas gebracht und da bin ich arg hinterher, den Spielern klar zu machen, dass so etwas nicht geht. Aber gerade in Sachen Disziplin bin ich mit meiner Mannschaft sehr zufrieden, auch wenn es natürlich immer wieder kleine Ausnahmen gibt.

Abschließend noch die Frage, ob es Änderungen im Umfeld des Vereins bzw. der Mannschaft gibt?

Nein, eigentlich nicht. Der Betreuerstab mit Axel Herrmann und Christian Schalla ist gleich geblieben, worüber ich sehr froh bin, denn der Axel und der Christian sind zwei sehr zuverlässige Menschen, die jederzeit gut mit der Truppe arbeiten. Auch der gesamte Verein ist wieder auf einem sehr guten Weg, vor allem im Nachwuchsbereich gibt es gute Ansatzpunkte, wie z.B. die Zusammenarbeit mit dem SV Großstöbnitz im Bereich der Bambinis durch Harald Sieber und Sven Müller. Aber auch im C-Junioren Bereich durch die Spielgemeinschaft mit dem SV Löbichau, um den Nachwuchs komplett besetzt zu haben. Das war für mich sehr wichtig und mit Nachwuchsleiter Harald Sieber habe ich einen sehr guten Mann an meiner Seite, der der Garant dafür war, dass diese Lücke geschlossen wird. Für die Zukunft wird es auch wichtig sein, dass die A- und B-Jugend auf Landesebene vertreten ist bzw. bleibt.



Das Interview führte Oliver Vincenz

Sommer 2008 - Mike Hußner



Es gab in der Vergangenheit viele Spekulationen über ihre Zukunft beim SV Schmölln 1913. Was war ausschlaggebend, noch eine Saison in der Knopfstadt zu spielen?

Mike Hußner: Ausschlaggebend war, dass die Tschechen Podlesak und Bartejs bei uns bleiben und das ist eingetreten. Es ist aber definitiv meine letzte Saison, zumal meine Freundin schwanger ist und wir ein Kind erwarten.

Sie gehören zu den erfahrenen Spielern im Kader des SV Schmölln. Wen zählen sie neben sich zu den Spielern, die die junge Mannschaft in der kommenden Saison führen sollen?

Marcel Merkl und ganz wichtig Petr Podlesak, er beherrscht die deutsche Sprache gut und kann damit auch Petr Bartejs immer wieder helfen. Zudem beginnt es schon, dass die jüngeren Spieler wie René Neumaier gerade die A-Junioren unterstützen sollen.

Trainer Falk Sporbert hat das Saisonziel Klassenerhalt deutlich formuliert. Gibt es zudem persönliche Ziele, die sie in ihrer letzten Saison erreichen wollen?

Wenn ich meine Karriere beende, dann will ich das natürlich auch mit dem Klassenerhalt tun. Sonst will ich eine gute Saison spielen und verletzungsfrei bleiben. Das ist ganz wichtig.

Mit Rückkehrer Alex Stöber und Neuzugang Oliver Vincenz hat sich die Mannschaft nur geringfügig verändert. Wo sehen sie ihre Rollen und ist die Integration bereits gelungen?

Alex kenn ich persönlich schon lange und weiß, dass es auch für ihn eine schwere Saison wird. Er hat in Altenburg nicht alles erreicht, was er sich vorgenommen hat, aber er ist gerade als Typ sehr wichtig. Oliver kenn ich noch nicht so lange, aber das passt bisher schon sehr gut. Nachdem er schon lange nach Schmölln kommen sollte, hat es jetzt geklappt.

Wo sehen sie noch Ansatzpunkte, die es zu beachten gibt?

Für mich ist es ganz wichtig, dass die jungen Spieler gut integriert werden. Gerade wenn es Verletzungen geben sollte, sind sie gefordert und deshalb ist es von Bedeutung, dass sie sich schnell zurechtfinden. Sehr wichtig ist auch ein ordentlicher Saisonstart, 4 Punkte aus den ersten 3 Spielen sollten geholt werden. Dann geht die Saison auch positiv los.

Das Interview führte Oliver Vincenz

Interview mit Trainer Alex Stöber


Vor dem Pokalspiel hatte ich die Gelegenheit, mit dem neuen Trainer der 1.Mannschaft der SG Schmölln/Großstöbnitz ein längeres Interview zu führen und traf dabei auf einen nachdenklichen, aber auch zielorientierten Alex Stöber, der mit seiner jungen Mannschaft in diesem Jahr die Landesklasse halten will.

Was hat Dich bewogen, den schweren Job als Trainer in Schmölln anzutreten?

Ich hänge sehr am Verein und habe nach den vielen Verletzungen der letzten Zeit gemerkt, dass ich so der Mannschaft am meisten helfen kann. Das ist der Grund, warum ich ohne langes Zögern den Posten übernommen habe. Ich weiß auch, dass wir talentierte Spieler in der Mannschaft haben und denen kann ich so weiter helfen.

Der Start in die Vorbereitung verlief sehr holprig. Wie bewertest Du selber Deine ersten Wochen im Amt?

Nach dem großen Schnitt und dem Aderlass, den wir hier erlebt haben, ist es normal, dass es holprig losgeht. Mir persönlich ist die Vorbereitung auch zu kurz gewesen, aber aufgrund der Tatsache, dass alles sehr kurzfristig passiert ist, war kein Handlungsspielraum vorhanden. Ich denke, wir müssen uns als Mannschaft sowieso von Spiel zu Spiel weiterentwickeln, weil das Auftaktprogramm sehr schwer ist. Wir müssen hart daran arbeiten, dass wir den Boden unter den Füßen schnell wieder finden und dafür waren die Vorbereitungsspiele sehr aussagekräftig, wo der Leistungsstand von dem ein oder anderen Spieler ist. Da rede ich nicht unbedingt vom Spiel gegen Hohenstein (Anmerkung: 0:7-Niederlage), sondern eher vom Spiel gegen Thurm (Anmerkung: 1:2-Niederlage), die auf unserem Niveau angesiedelt waren.

Welche Ziele hast Du Dir für die Saison gestellt?

Mein größter Wunsch, mein größtes Ziel ist es, die Klasse zu halten - auf Biegen und Brechen. Ich möchte aber neben dem Kampf, der dafür notwendig ist, auch erreichen, dass man auf dem Platz sieht, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt. Hinter den Führungsspielern, die den Verein verlassen haben, müssen jetzt Spieler nachwachsen, die in deren Rollen hineinwachsen. Außenstehende sollen erkennen, dass wir Fußball spielen wollen. Das ist mein Hauptaugenmerk.

Du hast im Sommer den Übergang vom Spieler zum Trainer vollzogen. Wie bist Du in die Rolle des Trainers hineingewachsen?

Ich habe mir die Rolle als Trainer einfacher vorgestellt, weil mir doch der Wettkampf fehlt. Wer mich kennt weiß, dass ich keine halben Sachen mache und auch hart an mir als Trainer arbeite. Dasselbe verlange ich aber auch von meinen Spielern! Für mich ist es kein neues Amt, ich habe schon knapp 4 Jahre recht erfolgreich mit Andreas Weinert im Juniorenbereich zusammengearbeitet und viele Talente auf den Weg gebracht. Worüber ich mich am meisten freue ist, dass mich wieder Spieler ansprechen, die von sich aus erneut den Weg in die 1.Mannschaft gehen wollen. Das zeigt mir, dass mir das Vertrauen geschenkt wird, welches ich gerne zurück geben will. Ich denke, es wird einige Zeit brauchen, bis ich bestimmte Dinge in die Mannschaft rein bekomme. Dazu gehört viel Fleiß, das steht immer an erster Stelle, aber das wird uns 100%ig gelingen. Gerade die jungen Spieler wie Stanley Barylla und Christian Schwarzer sollen an sich erkennen, dass sie sich qualitativ nach oben bewegen.

Jetzt stehen gleich zu Saisonbeginn interessante Spiele an. Ärgerst Du Dich insgeheim, diese nicht mehr als Spieler erleben zu können?

Auf jeden Fall. Eine Truppe heiß zu machen, das war eine Stärke von mir als Spieler. Ich wollte immer besser sein als mein Gegenspieler, aber Fußball ist ein Mannschaftssport und das gelingt nicht immer und nicht jedem Spieler. Aber wenn wir an Qualität zulegen können und jeder Spieler besser als sein Gegenspieler ist, dann werden wir auch solche Derbys gewinnen können. Sicherlich aber bin ich mir bewußt, dass die Spiele in Niederpöllnitz und die beiden darauf folgenden Spiele harte Nüsse sind und ich persönlich bin nicht böse, wenn wir in den Spielen nicht als Sieger vom Platz gehen. Weil diese Ruhe will ich behalten, dass wir weiter konzentriert arbeiten. Sicherlich dürfen wir nicht verpassen, rechtzeitig auch zu punkten, aber ich weiß, dass in der derzeitigen Situation vielleicht nicht mehr drin ist, als aus den ersten drei Spielen 3 Punkte zu holen.

In der Vorbereitung mussten die Spieler traditionell wieder viel schwitzen. Welche Spielphilosophie gibst Du den Spielern mit auf den Weg?

Ich möchte, dass jeder Spieler für sich eine gewisse Ruhe am Ball ausstrahlt und Präsenz auf dem Platz zeigt. Vor allem die Hektik und das nervöse Spiel ablegen, das ist mir sehr wichtig. Bei allem Kampf dürfen wir nicht die Übersicht und den Spielwitz verlieren. Es war mir von vornherein bewusst, dass das mit dem vorhandenen Spielerpotential eine schwere Aufgabe wird. Ich hatte aber auch gehofft, dass der ein oder andere Führungsspieler aus der letzten Saison die Spielgestaltung etwas einfacher macht, aber so müssen wir daran weiter hart arbeiten.

Du sprichst das Thema Kader an. Nach den Abgängen von Wegner, Helbig, Bartejs, Podlesak und Lippold gehst Du mit einem jungen und unerfahrenen Kader in die neue Saison. Sind noch Veränderungen geplant?

Solange kein neuer Spieler da ist, gehe ich nicht davon aus. Ich bin der Typ, dass ich auf das schaue, auf was ich zurückgreifen kann und nicht mit irgendwelchen Sachen plane, die utopisch sind. Wenn man bedenkt, dass wir unser gesamtes kreatives Mittelfeld verloren haben, was auch diesen Spielwitz ausgestrahlt hat, wird es extrem schwer, diese Spieler zu ersetzen. Solche Spieler wachsen nicht auf dem Baum und so müssen sich andere Spieler finden, die in diese Rolle hineinwachsen. In der Abwehr wird auf René Bräutigam eine tragende Rolle zukommen, dem ich das Vertrauen gebe. Im Sturm einen Petr Bartejs zu ersetzen wird sehr schwer, zumal ihn viele Vereine händeringend haben wollten. Wir hatten das Glück, ihn jahrelang in unseren Reihen zu haben und wussten auch, was wir an ihm hatten. Bei den meisten Spielern steckt ein gewisser Fleiß dahinter, dass sie so gut sind, manchen wurde es halt in die Wiege gelegt und wir sind wohl eher die Fleißfußballer, die sich das erarbeiten müssen, dass wir so gut werden.

Nach dem Abstieg aus der Landesliga, den vielen Abgängen und dem Rücktritt von Falk Sporbert war im Sommer viel Unruhe im Verein. Wie hast Du die Ereignisse selbst erlebt?

Für mich war klar, dass ich noch ein Jahr weiterspielen will. Aber ich habe in meinen vielen Jahren als Fußballer solche Dinge auch schon erlebt. Es ist wie so oft nach einem Abstieg viel Unruhe dabei und keiner geht gerne den Schritt zurück in eine tiefere Klasse. Das ist eine enorme psychische Belastung, zumal wir auch schon in den Jahren davor stets gegen den Abstieg gespielt haben. Das zehrt unheimlich an der Substanz und so kann man es keinem verdenken, dass er die Zeit, die er als Fußballer hat, auch erfolgreich Fußball spielen will. Und wir müssen über die Leute im Verein froh sein, die sich der Aufgabe stellen.

Jetzt fiebern alle dem Saisonstart entgegen. Hast Du Deine Stammformation schon gefunden?

Nein. Aus dem einfachen Grund, dass wir nur 3 Wochen Vorbereitung hatten und viele Spieler noch gefehlt haben. Ich konnte mir noch keinen kompletten Überblick machen, auf welchem Leistungsstand sich jeder Einzelne befindet. Ich denke, es wird sich in den ersten Spielen herauskristallisieren, wer für welche Aufgaben bestimmt ist.

Wir mussten insgesamt über viel Negatives sprechen. Was macht Dich dennoch optimistisch für den Saisonstart?

Was heißt Saisonstart? Die ersten Spiele werden richtungsweisend sein und selbst wenn wir da nicht als Gewinner vom Platz gehen, will ich trotzdem mit der Mannschaft die Ruhe bewahren. Wir werden in den ersten Spielen vielleicht auch spielerisch unterlegen sein, aber ich erhoffe mir, dass wir von Woche zu Woche mehr Qualität in die Mannschaft bringen. Ich habe schon einige Mannschaften gesehen und war vor allem bei Ehrenhain überrascht, welche spielerische Qualität in dieser Mannschaft steckt. Wir müssen hart an uns arbeiten, bis wir da sind.

Was ist Dir noch wichtig zu sagen?

Mir ist sehr wichtig, dass die vielen Fans, die uns seit Jahren die Treue halten und viel vom Schmöllner Fußball erwarten, akzeptieren, dass Spieler, die auch viele Jahre positive Eindrücke hier hinterlassen haben, die Entscheidung getroffen haben, den Verein zu verlassen und dass sie uns weiter, auch in Phasen, in denen es nicht so gut läuft, den Rücken stärken und hinter uns stehen. Eine Saison ist nicht nach den ersten 5 Spielen zuende und da ist es wichtig, dass die Erwartungshaltung nicht ganz so hoch ist und gerade die jungen Spieler nicht immens unter Druck stehen. Selbst bei einer weiteren Negativentwicklung, die für den Schmöllner Fußball ein riesengroßer Verlust wäre, die aber vielleicht die spielerischen, personellen und finanziellen Möglichkeiten nicht anders hergeben, dann müsste man das auch so akzeptieren. So sehe ich das ganz klar.

Siehst Du Dein Engagement längerfristig oder nur für ein Jahr?

Ich persönlich sehe es erstmal auf das Jahr begrenzt. Das wurde auch im Vorfeld so besprochen. Sicherlich ist es das Ziel, es längerfristig zu gestalten, aber es ist immer ausschlaggebend, wie man sich entwickelt. Wenn ich merke, dass ich nicht der Richtige bin, dann klebe ich nicht an meinem Posten. Mir ist mehr daran gelegen, dass der Schmöllner Verein die Klasse hält und für die Zuschauer guten Fußball spielt. Was mich aber beeindruckt, dass gerade die jungen Spieler, die ins kalte Wasser geworfen werden, sich der Aufgabe hier stellen und die Herausforderung suchen. Auch Spieler, die zuvor Kreisliga gespielt haben. Dass sich diese auch von außen manch negativen Kommentar anhören müssen, nachdem vielleicht ein Spiel nicht so gut gelaufen ist, aber es dennoch wollen, dass stimmt mich positiv. Und es ist auch genügend Potenzial da, die sich in kürzester Zeit entwickeln können.

Vielen Dank für das Interview!

Oliver Vincenz

Das Trainerinterview


Nach der ersten Trainingseinheit hatte ich die Möglichkeit, mich mit den neuen Verantwortlichen der 1.Mannschaft, Heiko Nowak und Daniel Burkhardt, länger zu unterhalten und traf dabei auf 2 Trainer, die klare Vorstellungen haben und optimistisch in die neue Saison blicken. Das Interview findet Ihr hier:

 Zu Beginn bitte ich Euch um einen kurzen Überblick über Euren sportlichen Werdegang.

Burkhardt: Ich spiele seit meinem 7.Lebensjahr Fußball, habe bis zu den Junioren in Schmölln gespielt und bin dann zum Weißbacher SV gewechselt. Bis zum 25.Lebensjahr habe ich dort in der 1. und 2.Mannschaft gespielt, bis ich beruflich bedingt eine Pause einlegen musste. Vor 5 Jahren habe ich in Weißbach als Nachwuchstrainer wieder begonnen und im letzten Jahr mit Heiko Nowak zusammen die D-Junioren der Nachwuchs-SG trainiert. Bis wir einen neuen Trainer für die aktuellen E-Junioren gefunden haben, werden wir diese zudem  neben der 1.Mannschaft betreuen.

Nowak: Ich bin in Niederpöllnitz groß geworden und habe dort mit Fußball begonnen. In der 7.Klasse bin ich auf die Sportschule nach Jena gegangen und habe dort U14, U15 und U16 Nationalmannschaft gespielt. Im Männerbereich stand ich im Kader der Oberliga-Mannschaft und habe auch einige Spiele gemacht, ehe ich zu Wismut Gera wechselte. Nach der Wende spielte ich bei verschiedenen Vereinen in Bayern und Thüringen, ehe ich mit 28 verletzungsbedingt meine Karriere beenden musste. Seitdem habe ich, auch durch die Familie bedingt, pausiert und vor 3 Jahren im Nachwuchsbereich als Trainer begonnen.

Was hat für Euch den Ausschlag gegeben, Trainer der 1.Mannschaft zu werden?

Nowak: Wir wollten schon immer eine Männermannschaft trainieren, hatten auch schon ein Angebot, welches sich aber wieder zerschlagen hat. Wir haben hier eine interessante Aufgabe mit jungen Leuten. Es steckt viel spielerisches Potenzial in der Mannschaft, sie brauchen aber noch das richtige Konzept, welches dann auch auf dem Platz umgesetzt werden muss.

Wie sieht die Aufgabenverteilung innerhalb des Trainerteams aus? Kommt noch jemand zum Trainerstab dazu?

Nowak: Weitere Aufgaben wird vorerst keiner übernehmen. Mario Östreich und Oliver Vincenz helfen mit aus, auch Christian Schalla wird seine Kontakte weiter spielen lassen.

Burkhardt: Ich kümmer mich um alles Schriftliche und Organisatorische. Heiko erstellt den Trainingsplan und wird die Mannschaft auf die Spiele vorbereiten.

In der Öffentlichkeit wurden viele neue Trainer gehandelt. Wie habt Ihr die Situation in der Sommerpause erlebt und seht Ihr euch als 2. oder 3.Wahl?

Nowak: Als 2. oder 3.Wahl sehen wir uns nicht! Der Vorstand ist davon ausgegangen, dass wir mit den E-Junioren ausgelastet sind und wollte uns aus dem Nachwuchsbereich nicht herausnehmen, weil wir dort in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet haben.

Burkhardt: Für uns war das Thema damit ad acta gelegt, ehe der Vorstand nochmals auf uns zukam. Dann wurden Gespräche geführt und wir haben uns entschieden, dass wir die Aufgabe übernehmen.

Nowak: Ich persönlich hätte es nicht gut gefunden, wenn jemand Trainer geworden wäre, der es schon einmal war. Da wäre der alte Trott wieder rein gekommen. Ich finde, dass wir zwei als Trainer gut zusammen passen und für frischen Wind sorgen werden. Jeder muss sich jetzt neu beweisen.

Die Saisonziele hat der Vereinsvorsitzende Klaus Bredow mit dem oberen Tabellendrittel deutlich vorgegeben. Wie wollt Ihr das Erreichen?

Nowak: Ich würde es etwas anders formulieren. Ziel ist es, aus der Truppe eine kampf- und spielstarke Mannschaft zu formen, die in den nächsten 2 Jahren um den Aufstieg mitspielen kann.

Habt Ihr die Mannschaft schon kennengelernt und welchen Eindruck habt Ihr von den Spielern?

Nowak: Wir kennen die Mannschaft aus den Spielen der letzten Saison. Es steckt viel Potenzial in ihr, sodass wir davon überzeugt sind, dass die jungen Spieler unser Spielsystem schnell verstehen und auf dem Platz umsetzen werden. Das ist unsere Aufgabe!

Burkhardt: Die Mannschaft soll eng zusammenwachsen, ohne dass sich Grüppchen bilden. Es soll eine richtig geile Truppe werden!

Wie stellt Ihr Euch das Spielsystem der Mannschaft vor und wie ist Euer Stil als Trainer einzuschätzen?

Nowak: Wir haben 2 konkrete Spielsysteme erarbeitet, die wir je nach Spielstand anwenden. Das genaue System werden wir aber natürlich noch nicht verraten. Nur soviel: Wir wollen Tore machen, vorn draufgehen, schnell hinten raus rücken und uns durch die Viererkette spielerisch verbessern. Wir werden zukünftig ohne Libero spielen.

Wie gut kennt Ihr schon die Gegner der Regionalklasse und wie schätzt Ihr diese ein?

Nowak: Für mich ist wichtig, dass unsere Mannschaft im Kopf klar ist und dass sie unsere Vorgaben umsetzt. Wir wollen uns nicht nach dem Gegner richten, sondern der Gegner soll sich nach uns richten.

Wie sehen die langfristigen Ziele für Euch aus?

Burkhardt: Wir wollen unser System längerfristig umsetzen, auch wenn das jetzige Engagement vom Vorstand erst mal auf ein Jahr begrenzt ist.

Nowak: Wir wollen aber nicht die Mannschaft aufbauen, formen und dann nach einem Jahr schon wieder abgeben. Wenn alles nach unseren Vorstellungen verläuft, wird das eine längerfristige Aufgabe.

Einmal mehr stehen namhaften Abgängen unbekannte Neuzugänge gegenüber. Wie wollt Ihr das kompensieren?

Nowak: Wir wollen die Leute, die uns zur Verfügung stehen, für ihre Position fit machen.

Burkhardt: Dazu wollen wir die Neuzugänge, die jetzt noch kommen, schnell integrieren. Ob es dann für die 1. oder 2.Mannschaft reicht, liegt an jedem selbst.

Nowak: Wichtig ist, dass auch unsere Schmöllner mit ausländischen Wurzeln die Möglichkeit haben, sich mit einzubringen. Jeder fängt jetzt wieder bei null an, die Vergangenheit spielt für uns keine Rolle. Leider sind die teils fehlenden Deutschkenntnisse der neuen Spieler noch ein Problem, aber auch das werden wir noch in den Griff bekommen. 

Interview: Oliver Vincenz


Spielfreude und Disziplin müssen wieder her


 

SG schaut mit neuem Trainer nach vorn

Zweimal in Folge musste der Schmöllner Traditionsverein SV Schmölln, seit 2010 in Spielgemeinschaft mit dem SV Großstöbnitz 90, einen Abstieg verdauen und auch in diesem Spieljahr hängt die Elf im Tabellenkeller der Regionalklasse fest. Seit 1.1.2012 hat nun ein neuer Trainer die Zügel beim einstigen Aushängeschild in der Hand. Für eingefleischte Fußballfans ist es kein Unbekannter, denn in der Sommeritzer Straße kennt ihn jeder  - Mario Östreich. Zu Beginn der Rückrundenvorbereitung stand er uns Rede und Antwort.

Nicht nur als Betreiber der Sportgaststätte "Westkurve" bist Du auf dem Schmöllner Sportplatz bekannt. Wie weit reicht die Verbindung zum Schmöllner Fußball zurück?

M.Ö.: Mit 7 Jahren habe ich 1974 in Schmölln mit dem Fußballspielen begonnen, und dort alle Nachwuchsmannschaften durchlaufen, ehe ich als junger Spieler voller Stolz in den Kader der 1. Mannschaft aufgenommen wurde. Auf meiner Lieblingsposition hatte ich dort allerdings mit Karl-Heinz Matthee, Stefan Melzer und Christian Thomas wahre Fußballikonen vor der Nase. Um dennoch Spielpraxis zu erhalten wurde ich vom damaligen Vereinsvorsitzenden Hans Mälzer nach Gößnitz "delegiert", wo ich 3 schöne Fußballjahre erlebte, ehe es mich nach Bayern verschlug. Dort erlebte ich erfolgreiche Zeiten bei DJK Ensdorf und dem FC Amberg (beide Oberliga). Seit 2005 bin ich wieder bei meinen Wurzel, sprich dem SV Schmölln, angelangt. 

Hier gelang es Dir immerhin mit 41 Jahren noch einmal Thüringenliga zu spielen?

M.Ö.: Ja, darauf bin ich besonders stolz, dass ich es mir und meinem Körper noch einmal beweisen konnte. Danach ging es dann aber ab in die 2. Mannschaft, wo ich als Spielertrainer aktiv blieb. Ein Schienbeinbruch im Vorjahr beendete dann meine Karriere, zumindest als Fußballer. Naja (schmunzelt), wenn der Nagel wieder raus ist vielleicht bei den Alten Herren noch ein bisschen.

Mit der 1. Mannschaft hast Du nun quasi das einzige "Sorgenkind" der SG übernommen. Was waren die Beweggründe?

M.Ö.: Ich bin mir sicher, dass in der Mannschaft mehr steckt, als sie in der Hinrunde abgerufen hat. Der momentane Tabellenplatz entspricht nicht dem wahren Leistungsvermögen dieser Elf. Für mich ist es reizvoll, die verborgenen Kräfte heraus zu kitzeln.

Wie willst Du das schaffen?

M.Ö.: Zuerst einmal muss wieder Disziplin in die Mannschaft. 3 rote Karten und 12-13 Gelbe, wegen Meckerns, das kann und darf einfach nicht sein! Allen muss klar werden, dass Fußball ein Mannschaftssport ist. Dazu gehört auch eine gewisse Grundfitness. Außerdem will ich versuchen den Jungs den Spaß am Fußball wieder zu vermitteln. Fußball ist so ein schöner Sport, der so viel Freude machen kann. Mit dem Spaß kommt auch der Erfolg und damit auch hoffentlich die Zuschauer wieder zurück in die Sommeritzer Straße.

Das war das Stichwort, wie sollen die Fans wieder angezogen werden? Wie sehen die kurzfristigen und die längerfristigen Ziele aus?

M.Ö.: Kurzfristig heißt es ganz klar: Punkte holen, um sich von den Abstiegsrängen zu entfernen. Das Ziel in dieser Saison ist klar, Stabilität in die Mannschaft bringen, Fitness erhöhen und einen sicheren Mittelfeldplatz anstreben. Längerfristig gesehen sollte die Mannschaft schon eine Rückkehr in die Landesklasse anstreben, doch davon sind wir noch weit entfernt. Wichtig ist es erst einmal Stabilität in die Truppe zu bekommen. Ich denke mit den Erfolgen kommen auch die Fans zurück. Es kann nicht sein, dass so ein Verein vor 70 oder 80 Zuschauern spielt!

Wie war die Reaktion der Mannschaft auf den Trainerwechsel?

M.Ö.: Für die Mannschaft bin ich kein Neuling. Die meisten haben unter mir schon in der 2. Mannschaft trainiert. Die Jungs gehen unsere Zusammenarbeit optimistisch an, was sich auch in der Teilnahme an bisherigen Hallentrainingseinheiten nieder schlug. Wenn wir am 15.1.12 dann in die scharfe Saisonvorbereitung starten, werden Einige vielleicht anders denken, aber da müssen sie durch (lacht). Spaß beiseite, ich denke wir werden uns zusammenraufen, auch wenn die Vorbereitung hart werden wird. Die Leitung hat mir durch den Vorsitzenden Klaus Bredow ihr Vertrauen ausgesprochen, und ich werde alles daran setzen, dieses nicht zu enttäuschen. 

Wer trainiert die 2. Mannschaft?

Marian Kühn und David Jähler übernehmen dort das Training. Soweit es meine Zeit erlaubt, will ich diese beiden aber auch weiterhin unterstützen, schließlich haben wir hier im letzten Jahr richtig gute Erfolge gefeiert und eine dufte Truppe aufgebaut.

Das Gespräch führte  

Über Umwege und mit großer Erfahrung zu den Knopfstädtern zurück


 

Mit Tim Rauch (20) kehrt ein junger, großgewachsener Spieler (1,94 m) zum SV Schmölln 1913 zurück, der schon im Nachwuchs bei den Knopfstädtern spielte und in den letzten Jahren beim ZFC Meuselwitz II Erfahrung in Landesklasse und Landesliga sammelte. Im Interview spricht der Azubi zum Groß- und Außenhandelskaufmann im 3.Lehrjahr über seine Gründe für den Wechsel sowie seine Ziele mit der SG Schmölln/Großstöbnitz.

 

Wie verlief Deine bisherige Fußballer-Karriere?

Ich habe bis 2003 bei den Junioren in Schmölln gespielt und wurde immer schon eine Altersklasse höher eingesetzt. Weil es damals keine D-Junioren mehr in Schmölln gab, habe ich 3 Jahre beim FSV Gößnitz gespielt und bin dann nach Meuselwitz gewechselt. Außerdem spielte ich im bundesweiten Vergleich für die U15-Thüringenauswahl.

 

Der Kontakt zum SV Schmölln ist aber nie abgerissen?

Nein, der Kontakt bestand immer, da ich mit vielen Spielern befreundet bin.

 

Was waren die Gründe, jetzt zurückzukommen?

Ich hatte mich schon vor einem Jahr intensiv mit Mario Östreich und Klaus Bredow unterhalten. Seitdem ist der Gedanke gereift, zumal es für mich persönlich im letzten halben Jahr beim ZFC nicht glücklich lief. Verletzungen haben mich zurückgeworfen, zudem war ich mit meinem eigenen Spiel nicht zufrieden und habe so meinen Stammplatz verloren. Deshalb habe ich jetzt die Entscheidung getroffen, in Schmölln wieder anzugreifen.

 

Was sind Deine Ziele sowohl persönlich als auch mit der Mannschaft?

Ich will zuerst zu der Form zurückkommen, die ich unter Holm Pinder bei den A-Junioren hatte und die mich zum Stammspieler der 2.Männermannschaft in der Landesklasse machte. Diese Qualität will ich wieder erreichen, mich hier in der Mannschaft einbringen und diese Saison so gut wie möglich abschließen. In der nächsten Saison will ich dann mit der Truppe oben angreifen und schauen, was am Ende bei herauskommt. Der SVS gehört einfach mindestens eine Liga höher, alleine schon aufgrund der Tradition.

 

Wo siehst Du Deinen Stärken und Deine Schwächen?

Es ist kein Geheimnis, dass ich nicht der schnellste Spieler bin und da meine Defizite habe, dennoch kann man hier dran arbeiten.

Meine Stärken sind meine Übersicht, das Passspiel, aber auch meine Aggressivität.

 

Du bist auf dem Feld flexibel einsetzbar. Auf welcher Position siehst Du Dich am stärksten?

Ich habe schon auf allen Positionen gespielt, vom Stürmer bis zum Verteidiger. Im zentralen Mittelfeld fühle ich mich aber am wohlsten, habe auf der Sechserposition meine besten Spiele gemacht und sehe mich deshalb im Zentrum.

 

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg mit der SG Schmölln/Großstöbnitz.

 



Viele Highlights und ein tolles Programm zur Feier 100 Jahre SV Schmölln 1913


 Kurz vor der Feier zum Jubiläum 100 Jahre SV Schmölln 1913 stellte sich der Vereinsvorsitzende Klaus Bredow den Fragen von Oliver Vincenz:

Herr Bredow, wie sieht es so kurz vor dem Jubiläum in Ihnen aus?

Ich bin schon aufgeregt, das kann ich nicht abstreiten (lacht). Vor allem die Festveranstaltung mit den eingeladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft ist eine besondere Herausforderung. Wir erwarten die Ministerin Heike Taubert, den Präsidenten des Thüringer Fußball-Verbandes, des Landessportbundes und viele andere mehr, das lässt einen Vereinsvorsitzenden nicht kalt.

 

Wie verliefen die Vorbereitungen auf die Festtage?

Insgesamt verliefen sie sehr gut. Wir haben im März 2012 damit begonnen, da war es noch etwas schleppend. Doch je näher das Jubiläum kam, desto mehr Sportler und Funktionäre nahmen an den monatlichen Beratungen teil und so wurde sehr konstruktiv gearbeitet und entschieden.

 

Welche besonderen Highlights warten auf die Besucher?

Der Freitagabend mit dem Spiel der Legenden wird klasse. Hier ist es der Traditionskommission gelungen, ehemalige Fußballgrößen wie Stefan Melzer, Jürgen Pfefferkorn, Wolfgang Linß, Udo Tautenhahn, Christian Thomas und André Barylla auf den Sportplatz zu holen. Ebenso haben unsere tschechischen Freunde Petr Podlesak und Tomas Vavra und natürlich viele weitere Schmöllner Fußball-Legenden ihr Kommen zugesagt. Aber auch der Familiensporttag, an dem der gesamte Verein teilnimmt, verspricht ein tolles Event zu werden. Am Samstagabend erwartet die Besucher Live-Musik mit der Partyband Rockpirat aus Weimar. Dazu werden wir ab 19:00 Uhr einen Shuttle-Service mit 2 Kleinbussen vom Amtsplatz auf den Sportplatz und auch nachts wieder zurück anbieten.

 

Viele Schmöllner freuen sich auf die Ausstellung im Ratskeller.

Diese Ausstellung, die am 10.Juni beginnt, wird ein Meilenstein in der 100jährigen Vereinsgeschichte. Vor allem die ehemaligen Sportler des SV Schmölln 1913 haben große Erwartungen an die Ausstellung, die sehr akribisch vorbereitet wurde und einen tollen Überblick über das Vereinsleben in den letzten 100 Jahren bietet.

 

Was ist Ihnen im Zusammenhang mit der 100 Jahr Feier besonders wichtig?

Der Verein in seiner ganzen Größe soll noch enger zusammenrücken. Der SV Schmölln 1913 besteht nicht nur aus den Fußballern, sondern auch aus den Kraftsportlern, Faustballern, Tischtennis-Spielern und dem Frauensport. Das wollen wir über das ganze Wochenende zeigen. Und wir würden uns natürlich freuen, wenn viele Besucher den Weg in die Ausstellung und auf den Sportplatz finden. Das hat der Verein bei so einem außergewöhnlichen Jubiläum verdient!












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